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Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche

Die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ist in vielen Familien ein wichtiges Thema, das oft mit Unsicherheiten behaftet ist. Seit Juni 2021 können auch Kinder ab 12 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden.

Seit dem 16. August hat die Ständige Impfkommission ihre Impfempfehlung aktualisiert und empfiehlt nun generell eine Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren gegen Covid-19. Bislang galt dies nur für Kinder und Jugendliche mit speziellen Vorerkrankungen oder bei engem Kontakt zu Personen, die nicht selbst geimpft werden können oder die vermutlich keinen ausreichenden Impfschutz aufbauen können sowie bei einem erhöhten beruflichen Ansteckungsrisiko im Rahmen einer Ausbildung oder Tätigkeit in bestimmten Einrichtungen.

Nach Auswertung von mehr als 10 Millionen Impfungen in dieser Altersgruppe in den USA sind laut STIKO keine Signale für weitere schwere Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung aufgetreten, insbesondere auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häufig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Die STIKO ist unabhängig und erarbeitet ausschließlich auf der Basis der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz die bestmöglichen Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland. Sie berücksichtigt hierbei stets den aktuellen nationalen wie auch den internationalen Wissensstand und entwickelt ihre COVID-19-Impfempfehlung entsprechend fortlaufend weiter.

Die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ist in vielen Familien ein wichtiges Thema, das oft mit Unsicherheiten behaftet ist. Seit Juni 2021 können auch Kinder ab 12 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden.

Seit dem 16. August hat die Ständige Impfkommission ihre Impfempfehlung aktualisiert und empfiehlt nun generell eine Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren gegen Covid-19. Bislang galt dies nur für Kinder und Jugendliche mit speziellen Vorerkrankungen oder bei engem Kontakt zu Personen, die nicht selbst geimpft werden können oder die vermutlich keinen ausreichenden Impfschutz aufbauen können sowie bei einem erhöhten beruflichen Ansteckungsrisiko im Rahmen einer Ausbildung oder Tätigkeit in bestimmten Einrichtungen.

Nach Auswertung von mehr als 10 Millionen Impfungen in dieser Altersgruppe in den USA sind laut STIKO keine Signale für weitere schwere Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung aufgetreten, insbesondere auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häufig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Die STIKO ist unabhängig und erarbeitet ausschließlich auf der Basis der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz die bestmöglichen Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland. Sie berücksichtigt hierbei stets den aktuellen nationalen wie auch den internationalen Wissensstand und entwickelt ihre COVID-19-Impfempfehlung entsprechend fortlaufend weiter.


Informationen für Kinder und Jugendliche

  • Wenn ich nicht geimpft bin - werde ich dann krank?

    Egal, wie gut Du aufpasst – eine Ansteckung mit dem Coronavirus kann man nicht immer vermeiden. Das Virus verbreitet sich vor allem über die Atemluft: Kleinste ausgeatmete Luftpartikel (Aerosole) schweben lange im geschlossenen Raum und können auch später noch andere anstecken.

    Das Virus verbreitet sich vor allem bei den Ungeimpften. In anderen Ländern haben sich deshalb mehr Kinder und Jugendliche angesteckt, als viele Erwachsene geimpft waren. Wenn Du nicht geimpft bist, hast Du ein größeres Risiko, Dich anzustecken.

    Wie gefährlich besorgniserregende Virusvarianten, wie die „Delta“-Variante, für Kinder und Jugendliche sind, weiß man noch nicht genau – außer, dass sie bisher oft ansteckender sind. Wenn sich insgesamt mehr Leute  anstecken, erkranken natürlich auch mehr Leute schwer. Es zeigt sich bereits, dass mit dieser Variante deutlich mehr Menschen ins Krankenhaus müssen und junge Leute besonders häufig betroffen sind.

    Egal, wie gut Du aufpasst – eine Ansteckung mit dem Coronavirus kann man nicht immer vermeiden. Das Virus verbreitet sich vor allem über die Atemluft: Kleinste ausgeatmete Luftpartikel (Aerosole) schweben lange im geschlossenen Raum und können auch später noch andere anstecken.

    Das Virus verbreitet sich vor allem bei den Ungeimpften. In anderen Ländern haben sich deshalb mehr Kinder und Jugendliche angesteckt, als viele Erwachsene geimpft waren. Wenn Du nicht geimpft bist, hast Du ein größeres Risiko, Dich anzustecken.

    Wie gefährlich besorgniserregende Virusvarianten, wie die „Delta“-Variante, für Kinder und Jugendliche sind, weiß man noch nicht genau – außer, dass sie bisher oft ansteckender sind. Wenn sich insgesamt mehr Leute  anstecken, erkranken natürlich auch mehr Leute schwer. Es zeigt sich bereits, dass mit dieser Variante deutlich mehr Menschen ins Krankenhaus müssen und junge Leute besonders häufig betroffen sind.

  • Was ist Long-Covid?

    Nach einer Coronavirus-Erkrankung können Erschöp­fung, Atemnot oder Konzentrationsstörungen länger anhalten, auch wenn die Kinder und Jugendlichen keine oder nur ganz leichte Symptome während ihrer Corona-Infektion hatten. Hier wird noch geforscht: vor allem wie häufig das ist, welche Symptome auf­treten und wer betroffen ist.

    Nach einer Coronavirus-Erkrankung können Erschöp­fung, Atemnot oder Konzentrationsstörungen länger anhalten, auch wenn die Kinder und Jugendlichen keine oder nur ganz leichte Symptome während ihrer Corona-Infektion hatten. Hier wird noch geforscht: vor allem wie häufig das ist, welche Symptome auf­treten und wer betroffen ist.

  • Gibt es einen Impfstoff für mich?

    Ja. Zwei der verschiedenen Impfstoffe sind für alle ab 12 Jahren zugelassen (von BioNTech/Pfizer und Moderna). Andere Impfstoffe sind für Deine Altersgruppe noch auf dem Prüfstand.

    Ja. Zwei der verschiedenen Impfstoffe sind für alle ab 12 Jahren zugelassen (von BioNTech/Pfizer und Moderna). Andere Impfstoffe sind für Deine Altersgruppe noch auf dem Prüfstand.

  • Ist die Impfung für mich empfohlen?

    In Deutschland gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) Empfehlungen ab. Die STIKO empfiehlt Dir (12 bis 17 Jahre), dich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Vorteile der Impfung überwiegen nach Ansicht der STIKO gegenüber dem Risiko von schweren Nebenwirkungen, die überdies nur sehr selten auftreten. Mathematische Modellrechnungen haben ergeben, dass du wegen der aktuell grassierenden Delta-Variante des Virus ein deutlich höhreres Risiko hast, dich mit dem Corona-Virus anzustecken, wenn es zu einer vierten Infektionswelle kommt. Trotzdem solltest du dich gemeinsam mit deinen Eltern vor einer Impfung von einem Arzt über Nutzen und Risiken der Impfung beraten lassen.

    In Deutschland gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) Empfehlungen ab. Die STIKO empfiehlt Dir (12 bis 17 Jahre), dich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Vorteile der Impfung überwiegen nach Ansicht der STIKO gegenüber dem Risiko von schweren Nebenwirkungen, die überdies nur sehr selten auftreten. Mathematische Modellrechnungen haben ergeben, dass du wegen der aktuell grassierenden Delta-Variante des Virus ein deutlich höhreres Risiko hast, dich mit dem Corona-Virus anzustecken, wenn es zu einer vierten Infektionswelle kommt. Trotzdem solltest du dich gemeinsam mit deinen Eltern vor einer Impfung von einem Arzt über Nutzen und Risiken der Impfung beraten lassen.

  • Wie sicher und wie wirksam ist die Impfung?

    Alle Impfstoffe werden nach strengen Sicherheitsstandards überprüft und ständig weiter überwacht. Sollte eine bisher unbekannte Nebenwirkung auftauchen, wird sie schnell bemerkt und die Behörden können handeln.

    In der Zulassungsstudie für den Impfstoff für 12- bis 15-Jährige zeigt sich: Von den 1.005 Kindern und Jugend­lichen, die den Impfstoff bekommen haben, ist innerhalb der folgenden 2-4 Monate niemand krank geworden. In der Vergleichsgruppe (978 ohne Impfstoff) gab es 16 Coronafälle.

    Impfen wirkt also. Bei älteren Jugendlichen war es ähnlich. Sehr selten kann man sich trotz Impfung anstecken und selten auch andere anstecken. Bei Erwachsenen verhindert die Impfung fast immer eine schwere Erkrankung oder Todesfälle. Wahrscheinlich gilt dasselbe auch für Jüngere. Das wird aber noch erforscht.

    Alle Impfstoffe werden nach strengen Sicherheitsstandards überprüft und ständig weiter überwacht. Sollte eine bisher unbekannte Nebenwirkung auftauchen, wird sie schnell bemerkt und die Behörden können handeln.

    In der Zulassungsstudie für den Impfstoff für 12- bis 15-Jährige zeigt sich: Von den 1.005 Kindern und Jugend­lichen, die den Impfstoff bekommen haben, ist innerhalb der folgenden 2-4 Monate niemand krank geworden. In der Vergleichsgruppe (978 ohne Impfstoff) gab es 16 Coronafälle.

    Impfen wirkt also. Bei älteren Jugendlichen war es ähnlich. Sehr selten kann man sich trotz Impfung anstecken und selten auch andere anstecken. Bei Erwachsenen verhindert die Impfung fast immer eine schwere Erkrankung oder Todesfälle. Wahrscheinlich gilt dasselbe auch für Jüngere. Das wird aber noch erforscht.

  • Sind Impfreaktionen normal?

    Ja. Schmerzen im Arm, Kopfschmerz, Schüttelfrost – kennst Du vielleicht schon von anderen Impfungen.

    Das zeigt: Dein Immunsystem ist angesprungen und baut jetzt die Abwehr gegen Corona auf. Dein Immunsystem ist aktiver als bei Erwachsenen. Vielleicht hast Du deshalb etwas stärkere Impfreaktionen. Und wenn Du gar nichts merkst? Macht nix, jedes Immunsystem ist anders. Die Impfung wirkt trotzdem!

    Ja. Schmerzen im Arm, Kopfschmerz, Schüttelfrost – kennst Du vielleicht schon von anderen Impfungen.

    Das zeigt: Dein Immunsystem ist angesprungen und baut jetzt die Abwehr gegen Corona auf. Dein Immunsystem ist aktiver als bei Erwachsenen. Vielleicht hast Du deshalb etwas stärkere Impfreaktionen. Und wenn Du gar nichts merkst? Macht nix, jedes Immunsystem ist anders. Die Impfung wirkt trotzdem!

  • Wer entscheidet, ob Du geimpft wirst?

    Am besten entscheidest Du gemeinsam mit Deinen Eltern und Arzt oder Ärztin. Als Jugendliche:r hast Du das Recht, selbst JA oder NEIN zur Impfung sagen:

    • Wenn Du nicht willst, musst Du nicht.
    • Mit der Einwilligung Deiner Eltern kannst Du geimpft werden, wenn Du über 12 bist.
    • Im Einzelfall geht es auch ohne Einwilligung der Eltern. Dafür sind ausführliche Gespräche mit Arzt oder Ärztin nötig, um festzustellen, ob Du alleine einwilligen kannst.

    Am besten entscheidest Du gemeinsam mit Deinen Eltern und Arzt oder Ärztin. Als Jugendliche:r hast Du das Recht, selbst JA oder NEIN zur Impfung sagen:

    • Wenn Du nicht willst, musst Du nicht.
    • Mit der Einwilligung Deiner Eltern kannst Du geimpft werden, wenn Du über 12 bist.
    • Im Einzelfall geht es auch ohne Einwilligung der Eltern. Dafür sind ausführliche Gespräche mit Arzt oder Ärztin nötig, um festzustellen, ob Du alleine einwilligen kannst.