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Häufig gestellte Fragen - Covid-19-Impfungen in Brandenburg

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  • Welche Folgen hat die Stiko-Empfehlung vom 1. Juli 2021, alle mit dem Impfstoff Astrazeneca begonnenen Impfserien mit einem mRNA-Impfstoff abzuschließen?

    In den Impfzentren wurde das Buchungssystem umgestellt. Wer bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca hat, sollte diesen Termin wahrnehmen. In den Impfzentren wird dann stattdessen ein mRNA-Impfstoff angeboten werden. Bei einem Termin in der Hausarztpraxis wird empfohlen, vorher telefonisch abzuklären, welcher Impfstoff in der Praxis zur Verfügung steht. Grundsätzlich gibt es genug mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung. Eine zügige Belieferung der Praxen ist vorgesehen.

    Wichtig: Grundsätzlich sollten die Bürgerinnen und Bürger immer ihre Zweitimpfung auch dort erhalten, an dem die Erstimpfung stattfindet. Hiervon gibt es selbstverständlich Ausnahmen, beispielsweise dann, wenn ein Arzt die Zweitimpfung nicht sicherstellen kann.

    Die betroffenen Bürger können unter der Servicehotline 116 117 anrufen und sich einen Zweitimpfungstermin organisieren, und zwar in einem von der Stiko empfohlenen zeitlichen Abstand zur Erstimpfung. Konkret heißt das: Die Zweitimpfungstermin mit einem mRNA-Impfstoff kann auf vier Wochen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca vorgezogen werden.

    In den Impfzentren wurde das Buchungssystem umgestellt. Wer bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca hat, sollte diesen Termin wahrnehmen. In den Impfzentren wird dann stattdessen ein mRNA-Impfstoff angeboten werden. Bei einem Termin in der Hausarztpraxis wird empfohlen, vorher telefonisch abzuklären, welcher Impfstoff in der Praxis zur Verfügung steht. Grundsätzlich gibt es genug mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung. Eine zügige Belieferung der Praxen ist vorgesehen.

    Wichtig: Grundsätzlich sollten die Bürgerinnen und Bürger immer ihre Zweitimpfung auch dort erhalten, an dem die Erstimpfung stattfindet. Hiervon gibt es selbstverständlich Ausnahmen, beispielsweise dann, wenn ein Arzt die Zweitimpfung nicht sicherstellen kann.

    Die betroffenen Bürger können unter der Servicehotline 116 117 anrufen und sich einen Zweitimpfungstermin organisieren, und zwar in einem von der Stiko empfohlenen zeitlichen Abstand zur Erstimpfung. Konkret heißt das: Die Zweitimpfungstermin mit einem mRNA-Impfstoff kann auf vier Wochen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca vorgezogen werden.

  • Ich bin zweimal mit Astrazeneca geimpft – muss ich mir Sorgen um meinen Impfschutz machen?

    Nein. AstraZeneca ist ein gut wirksamer Corona-Impfstoff zur Verhütung schwerer Krankheitsverläufe. Nach Aussage der Stiko ist der Impfschutz nach heterologem Impfschema allerdings höher.

    Nein. AstraZeneca ist ein gut wirksamer Corona-Impfstoff zur Verhütung schwerer Krankheitsverläufe. Nach Aussage der Stiko ist der Impfschutz nach heterologem Impfschema allerdings höher.

  • Ich bin noch gar nicht geimpft – sollte ich AstraZeneca meiden?

    Nein. AstraZeneca ist ein hochwirksamer Impfstoff. Nach Empfehlung der Stiko wird der Impfschutz aber deutlich erhöht, wenn er mit einem mRNA-Impfstoff kombiniert wird. Diese heterologe Impfung ist nun bereits nach vier Wochen möglich.

    Nein. AstraZeneca ist ein hochwirksamer Impfstoff. Nach Empfehlung der Stiko wird der Impfschutz aber deutlich erhöht, wenn er mit einem mRNA-Impfstoff kombiniert wird. Diese heterologe Impfung ist nun bereits nach vier Wochen möglich.

  • Welche Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Impfberechtigungen seit 07. Juni 2021? (Ende der Impfpriorisierung)

    Stand: 07.06.2021

    Zu Beginn der Impfkampagne wurde nach Priorisierungsgruppen geimpft, um so Menschen, die ein besonders hohes Risiko einer schweren, möglicherweise tödlichen COVID-19-Erkrankung hatten, zuerst zu schützen. Da den meisten Menschen in diesen Gruppen mittlerweile ein Impfangebot gemacht werden konnte, ist die Notwendigkeit einer Priorisierung nun nicht mehr gegeben. Das heißt: Seit dem 7. Juni 2021 können alle Personen ab 16 Jahren, ungeachtet ihres Gesundheitszustands oder ihres Berufs, einen Impftermin bekommen.

    Allerdings werden wegen der weiterhin begrenzten Impfstoffverfügbarkeit natürlich nicht gleich alle Impfwilligen im Juni geimpft werden können.

    Unabhängig von der Aufhebung der Priorisierung können impfende Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und Betrieben eigenverantwortlich und je nach lokalem Bedarf gezielt auch weiterhin vorrangige Impfangebote für noch ungeimpfte Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 bis 3 („höchste, hohe und erhöhte Priorisierung“) ermöglichen.

    Stand: 07.06.2021

    Zu Beginn der Impfkampagne wurde nach Priorisierungsgruppen geimpft, um so Menschen, die ein besonders hohes Risiko einer schweren, möglicherweise tödlichen COVID-19-Erkrankung hatten, zuerst zu schützen. Da den meisten Menschen in diesen Gruppen mittlerweile ein Impfangebot gemacht werden konnte, ist die Notwendigkeit einer Priorisierung nun nicht mehr gegeben. Das heißt: Seit dem 7. Juni 2021 können alle Personen ab 16 Jahren, ungeachtet ihres Gesundheitszustands oder ihres Berufs, einen Impftermin bekommen.

    Allerdings werden wegen der weiterhin begrenzten Impfstoffverfügbarkeit natürlich nicht gleich alle Impfwilligen im Juni geimpft werden können.

    Unabhängig von der Aufhebung der Priorisierung können impfende Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und Betrieben eigenverantwortlich und je nach lokalem Bedarf gezielt auch weiterhin vorrangige Impfangebote für noch ungeimpfte Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 bis 3 („höchste, hohe und erhöhte Priorisierung“) ermöglichen.

  • Wer kann - nachdem die Impfpriorisierung nun weggefallen ist - einen Impftermin vereinbaren?

    Stand: 07.06.2021

    Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und können Impftermine im Impfzentrum oder bei der impfenden Ärztin oder dem impfenden Arzt vereinbaren:

    1. Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
    2. Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
    3. Personen, die nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 bis 5 der Coronavirus-Impfverordnung in der bis zum 6. Juni 2021 geltenden Fassung anspruchsberechtigt waren,
    4. in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.

    Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können keine Impftermine in Impfzentren vereinbaren und wenden sich bitte zur Vereinbarung eines Impftermins an ihren impfenden Arzt.

    Stand: 07.06.2021

    Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und können Impftermine im Impfzentrum oder bei der impfenden Ärztin oder dem impfenden Arzt vereinbaren:

    1. Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
    2. Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
    3. Personen, die nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 bis 5 der Coronavirus-Impfverordnung in der bis zum 6. Juni 2021 geltenden Fassung anspruchsberechtigt waren,
    4. in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.

    Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können keine Impftermine in Impfzentren vereinbaren und wenden sich bitte zur Vereinbarung eines Impftermins an ihren impfenden Arzt.

  • Ich habe bereits einen Termin für eine Erst- bzw. Zweitimpfung. Hat die Aufhebung der Impfpriorisierung Konsequenzen für mich?

    Stand: 04.06.2021

    Nein. Impftermine, die im Rahmen der Priorisierung bereits vereinbart worden sind, bleiben von der Aufhebung der Impfpriorisierung unberührt. Das gilt für Termine zur Erst- und zur Zweitimpfung

    Stand: 04.06.2021

    Nein. Impftermine, die im Rahmen der Priorisierung bereits vereinbart worden sind, bleiben von der Aufhebung der Impfpriorisierung unberührt. Das gilt für Termine zur Erst- und zur Zweitimpfung

  • Wer wird mit welchem Impfstoff geimpft?

    Stand: 07.06.2021

    In Deutschland sind derzeit vier Impfstoffe zugelassen. Die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech (Comirnaty®) und Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna®) werden für alle impfwilligen Personen empfohlen. Die Impfstoffe von AstraZeneca (Vaxzevria®) und Janssen-Cilag sollen laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vor allem bei Menschen über 60 Jahren eingesetzt werden. Hintergrund sind sehr selten auftretende schwerwiegende Nebenwirkungen (Hirnvenenthrombosen) insbesondere bei einzelnen jüngeren Personengruppen. Mit beiden Impfstoffen können sich laut STIKO aber auch jüngere Menschen impfen lassen, wenn sie das möchten und von ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin umfassend aufgeklärt wurden. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Er ist seit dem 31. Mai 2021 in der Europäischen Union für diese Altersgruppe zugelassen.

    Stand: 07.06.2021

    In Deutschland sind derzeit vier Impfstoffe zugelassen. Die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech (Comirnaty®) und Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna®) werden für alle impfwilligen Personen empfohlen. Die Impfstoffe von AstraZeneca (Vaxzevria®) und Janssen-Cilag sollen laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vor allem bei Menschen über 60 Jahren eingesetzt werden. Hintergrund sind sehr selten auftretende schwerwiegende Nebenwirkungen (Hirnvenenthrombosen) insbesondere bei einzelnen jüngeren Personengruppen. Mit beiden Impfstoffen können sich laut STIKO aber auch jüngere Menschen impfen lassen, wenn sie das möchten und von ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin umfassend aufgeklärt wurden. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Er ist seit dem 31. Mai 2021 in der Europäischen Union für diese Altersgruppe zugelassen.

  • Kann ich mich - nach der nun erfolgten Aufhebung der Impfpriorisierung - direkt bei meiner Hausärztin oder meinem Hausarzt melden und einen Termin vereinbaren?

    Stand: 07.06.2021

    Dies ist mit der Auflösung der Priorisierung möglich, ja. Doch bitte beachten Sie dabei, dass nicht alle impfwilligen Personen schon im Juni geimpft werden können - dies hat mit den Liefermengen der Impfstoffe zu tun. Der Impfstoff ist immer noch begrenzt. Die Impfkampagne wird daher weiterhin wie geplant bis zum Ende des Sommers laufen. 

    Stand: 07.06.2021

    Dies ist mit der Auflösung der Priorisierung möglich, ja. Doch bitte beachten Sie dabei, dass nicht alle impfwilligen Personen schon im Juni geimpft werden können - dies hat mit den Liefermengen der Impfstoffe zu tun. Der Impfstoff ist immer noch begrenzt. Die Impfkampagne wird daher weiterhin wie geplant bis zum Ende des Sommers laufen. 

  • Welche Ausnahmen gibt es für Geimpfte und Genesene?

    Stand 10.05.2021

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 9. Mai 2021:

    • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
    • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene. Treffen sich nur Geimpfte und Genesene, gibt es keine Begrenzung bei der Größe der Gruppe. Sind auch andere Menschen mit dabei, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Als Nachweis gilt zum Beispiel der gelbe Impfpass.
    • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
    • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
    • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

    Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene sind in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zusammengefasst, die auch für das Land Brandenburg gilt. Alle Lockerungen gelten nur für asymptomatische Menschen. Für Personen mit typischen Corona-Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust gelten die Lockerungen nicht.

    Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

    Stand 10.05.2021

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 9. Mai 2021:

    • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
    • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene. Treffen sich nur Geimpfte und Genesene, gibt es keine Begrenzung bei der Größe der Gruppe. Sind auch andere Menschen mit dabei, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Als Nachweis gilt zum Beispiel der gelbe Impfpass.
    • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
    • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
    • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

    Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene sind in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zusammengefasst, die auch für das Land Brandenburg gilt. Alle Lockerungen gelten nur für asymptomatische Menschen. Für Personen mit typischen Corona-Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust gelten die Lockerungen nicht.

    Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

  • Wer gilt als geimpft und wer als genesen?

    Stand 07.06.2021

    Als geimpft gelten alle Menschen mit vollständigen Impfschutz – und zwar zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie. Bei den drei Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca werden zwei Impfungen benötigt, beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eine Impfung.

    Für Menschen, die schon einmal an Corona erkrankt sind, ist nach Angaben der Ständigen Impfkommission generell eine Impfung ausreichend. Die Impfung sollte frühestens sechs Monate nach der Infektion erfolgen.

    Als genesen gelten Menschen, die eine Corona-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test belegen können. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Dieser Test muss mindestens 28 Tage und höchstens ein halbes Jahr alt sein - danach greifen die Lockerungen nicht mehr.

    Stand 07.06.2021

    Als geimpft gelten alle Menschen mit vollständigen Impfschutz – und zwar zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie. Bei den drei Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca werden zwei Impfungen benötigt, beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eine Impfung.

    Für Menschen, die schon einmal an Corona erkrankt sind, ist nach Angaben der Ständigen Impfkommission generell eine Impfung ausreichend. Die Impfung sollte frühestens sechs Monate nach der Infektion erfolgen.

    Als genesen gelten Menschen, die eine Corona-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test belegen können. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Dieser Test muss mindestens 28 Tage und höchstens ein halbes Jahr alt sein - danach greifen die Lockerungen nicht mehr.

  • Wie weise ich meine Erst- und Zweitimpfung nach?

    Stand: 11.06.2021

    Sie erhalten einen entsprechenden Eintrag in Ihren Impfpass. Verfügen Sie nicht über einen Impfpass, erhalten Sie hilfsweise einen anderen geeigneten Nachweis von Ihrem impfenden Arzt oder Ihrer impfenden Ärztin.

    Seit 10.06.2021 gibt es zusätzlich den digitalen Impfnachweis:

    Stand: 11.06.2021

    Sie erhalten einen entsprechenden Eintrag in Ihren Impfpass. Verfügen Sie nicht über einen Impfpass, erhalten Sie hilfsweise einen anderen geeigneten Nachweis von Ihrem impfenden Arzt oder Ihrer impfenden Ärztin.

    Seit 10.06.2021 gibt es zusätzlich den digitalen Impfnachweis:

  • Wie und wo bekomme ich einen digitalen Impfnachweis?

    Informationen zum digitalen Impfnachweis sind auf dieser Seite zusammengefasst:

    Informationen zum digitalen Impfnachweis sind auf dieser Seite zusammengefasst:

  • Wo kann ich mich nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion impfen lassen?

    Stand: 17.06.2021

    Bereits Genesene, die eine Impfung wünschen, wenden sich zuerst an die Haus- und niedergelassenen Ärzte. Diese Hausärzte entscheiden primär, ob eine Boosterimpfung stattfinden soll. Bspw. braucht ein Patient, der nach mehrwöchigem Aufenthalt auf der Intensivstation nach 6 Monaten eine Boosterimpfung haben will, diese aufgrund eines sehr hohen Antikörpertiters evtl. medizinisch nicht. Diese Erwägung - wie sie die STIKO empfiehlt - muss der Hausarzt treffen.

    Sollte der Hausarzt die Erwägung, ob eine Boosterimpfung geimpft werden soll, positiv bescheiden und dem Patienten eine Boosterimpfung empfehlen, wird der Arzt auch entsprechend impfen. Wenn der Arzt eine Impfung (beispielsweise aufgrund von Impfstoffmangels) nicht durchführen kann oder will, darf er den zu Impfenden mit einer entsprechenden Bescheinigung an das Impfzentrum verweisen.

    Termine für eine Boosterimpfung im Impfzentrum werden dann ausschließlich über die Telefonhotline 116117 vereinbart, da es sich hier um ausschließliche Zweitimpfungstermine handelt, die händisch in das System eingetragen werden müssen. Als Nachweis im Impfzentrum dient dem zu Impfenden dann zum Zeitpunkt des vereinbarten Impftermins die Überweisung des Hausarztes sowie der entsprechende PCR-Nachweis der durchgemachten Covid-19-Infektion.

    Stand: 17.06.2021

    Bereits Genesene, die eine Impfung wünschen, wenden sich zuerst an die Haus- und niedergelassenen Ärzte. Diese Hausärzte entscheiden primär, ob eine Boosterimpfung stattfinden soll. Bspw. braucht ein Patient, der nach mehrwöchigem Aufenthalt auf der Intensivstation nach 6 Monaten eine Boosterimpfung haben will, diese aufgrund eines sehr hohen Antikörpertiters evtl. medizinisch nicht. Diese Erwägung - wie sie die STIKO empfiehlt - muss der Hausarzt treffen.

    Sollte der Hausarzt die Erwägung, ob eine Boosterimpfung geimpft werden soll, positiv bescheiden und dem Patienten eine Boosterimpfung empfehlen, wird der Arzt auch entsprechend impfen. Wenn der Arzt eine Impfung (beispielsweise aufgrund von Impfstoffmangels) nicht durchführen kann oder will, darf er den zu Impfenden mit einer entsprechenden Bescheinigung an das Impfzentrum verweisen.

    Termine für eine Boosterimpfung im Impfzentrum werden dann ausschließlich über die Telefonhotline 116117 vereinbart, da es sich hier um ausschließliche Zweitimpfungstermine handelt, die händisch in das System eingetragen werden müssen. Als Nachweis im Impfzentrum dient dem zu Impfenden dann zum Zeitpunkt des vereinbarten Impftermins die Überweisung des Hausarztes sowie der entsprechende PCR-Nachweis der durchgemachten Covid-19-Infektion.

  • Werde ich nach überstandener Sars-CoV-2-Infektion einmal oder zweimal geimpft?

    Stand: 17.06.2021

    Ab 12 Monate nach der Genesung hat der Arzt zu entscheiden, ob eine singuläre s.g. Boosterimpfung ausreicht; evtl. erfolgt nach ärztlicher Einschätzung auch eine reguläre Impfung (2 Impfungen).

    Stand: 17.06.2021

    Ab 12 Monate nach der Genesung hat der Arzt zu entscheiden, ob eine singuläre s.g. Boosterimpfung ausreicht; evtl. erfolgt nach ärztlicher Einschätzung auch eine reguläre Impfung (2 Impfungen).

  • Wie soll die Einmalimpfung nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion im Impfpass dokumentiert werden?

    Stand: 07.06.2021

    In den neuesten gelben Impfpässen existiert ein eigener Abschnitt mit dem Titel "Durchgemachte Infektionskrankheiten". Neben möglichen Einträgen zu Masern, Mumps, Röteln und Varizellen gibt es noch eine freie Leerzeile, die für einen Eintrag einer PCR-bestätigten SARS-CoV-2- Infektion oder COVID-19-Erkrankung genutzt werden kann. Die Einmalimpfung kann nach mindestens 6 Monate zurückliegender und mittels PCR-Test bestätigter SARS-CoV-2-Infektion erfolgen, damit diese als vollständige Impfserie akzeptiert wird. Für ältere Impfpässe, die diesen Abschnitt noch nicht beinhalten, wird vorgeschlagen, einen Zettel mit einer analogen Information in den Impfpass einzufügen: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19-Erkrankung, Datum der PCR, Unterschrift und Stempel der ausstellenden Stelle (Praxis/Gesundheitsamt). Wenn möglich sollte dieser Zettel fest mittels Heftung und in räumlicher Nähe zu der Seite mit der dokumentierten COVID-19 Impfung eingefügt werden.

    Die Dokumentation kann jederzeit vorgenommen werden. Liegt der zu impfenden Person ein PCR-Nachweis vor, sollte dieser zum Impftermin mitgebracht werden. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sollten PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Nachweise im Impfausweis vermerken.

    Stand: 07.06.2021

    In den neuesten gelben Impfpässen existiert ein eigener Abschnitt mit dem Titel "Durchgemachte Infektionskrankheiten". Neben möglichen Einträgen zu Masern, Mumps, Röteln und Varizellen gibt es noch eine freie Leerzeile, die für einen Eintrag einer PCR-bestätigten SARS-CoV-2- Infektion oder COVID-19-Erkrankung genutzt werden kann. Die Einmalimpfung kann nach mindestens 6 Monate zurückliegender und mittels PCR-Test bestätigter SARS-CoV-2-Infektion erfolgen, damit diese als vollständige Impfserie akzeptiert wird. Für ältere Impfpässe, die diesen Abschnitt noch nicht beinhalten, wird vorgeschlagen, einen Zettel mit einer analogen Information in den Impfpass einzufügen: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19-Erkrankung, Datum der PCR, Unterschrift und Stempel der ausstellenden Stelle (Praxis/Gesundheitsamt). Wenn möglich sollte dieser Zettel fest mittels Heftung und in räumlicher Nähe zu der Seite mit der dokumentierten COVID-19 Impfung eingefügt werden.

    Die Dokumentation kann jederzeit vorgenommen werden. Liegt der zu impfenden Person ein PCR-Nachweis vor, sollte dieser zum Impftermin mitgebracht werden. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sollten PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Nachweise im Impfausweis vermerken.

  • Ich bin über 80 Jahre alt und habe noch keine schriftliche Nachricht zu einem Impfangebot bekommen. Wohin kann ich mich wenden?

    Stand 07.06.2021

    Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) hat eine Sonderrufnummer für über 80-Jährige eingerichtet. Wenn Sie bislang noch kein Impfangebot bzw. noch keine Nachricht per Post erhalten haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0331 - 231 897 02.

    Stand 07.06.2021

    Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) hat eine Sonderrufnummer für über 80-Jährige eingerichtet. Wenn Sie bislang noch kein Impfangebot bzw. noch keine Nachricht per Post erhalten haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0331 - 231 897 02.

  • Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

    Stand: 07.06.2021

    Folgende Dokumente bringen Sie bitte zu Ihrem vorher vereinbarten Impftermin mit:


    Termin Erstimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefüllte Formulare: Aufklärungsmerkblatt, Anamnese & Einwilligungserklärung (passend zu Ihrem Impfstoff)

    Stand: 07.06.2021

    Folgende Dokumente bringen Sie bitte zu Ihrem vorher vereinbarten Impftermin mit:


    Termin Erstimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefüllte Formulare: Aufklärungsmerkblatt, Anamnese & Einwilligungserklärung (passend zu Ihrem Impfstoff)

    Termin Zweitimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefülltes Formular: Vorbereitung Zweitimpfung (Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung)

    Die jeweils notwendigen Formulare können Sie hier herunterladen:

    Termin Zweitimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefülltes Formular: Vorbereitung Zweitimpfung (Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung)

    Die jeweils notwendigen Formulare können Sie hier herunterladen:

  • Warum sind die Bundesländer unterschiedlich weit in ihren Impfkampagnen?

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

  • Muss ich mich zwei Mal impfen lassen?

    Stand: 10.05.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 4-12 Wochen

    Der aktuell zugelassene Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird in nur einer Dosis verimpft. Bereits mit der ersten Impfung wird der zu erzielende Impfschutz erreicht und eine Zweitimpfung ist nicht erforderlich.

    Stand: 10.05.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 4-12 Wochen

    Der aktuell zugelassene Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird in nur einer Dosis verimpft. Bereits mit der ersten Impfung wird der zu erzielende Impfschutz erreicht und eine Zweitimpfung ist nicht erforderlich.

  • Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

    Stand: 07.06.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

    Stand: 07.06.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

  • Wer bezahlt die Impfung?

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

  • Kann für die Fahrt zum Impfzentrum eine Krankentransportverordnung zu Lasten der Krankenkasse ausgestellt werden?

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf


Impfen von Kindern und Jugendlichen

  • Wie lautet die Stiko-Empfehlung für Kinder?

    Stand: 17.06.2021

    Die STIKO empfiehlt eine COVID-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) lediglich für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18 Lebensjahr, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben.  Darunter fallen beispielsweise Fettleibigkeit, eine schlecht eingestellte Diabetes, Immunschwächen, bestimmte Herzleiden, chronische Lungenerkrankungen und chronische Niereninsuffizienz, bösartige Tumorerkrankungen und Trisomie 21. Außerdem wird die Impfung Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren empfohlen, in deren Umfeld Menschen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf leben und selbst nicht geimpft werden können.

    Stand: 17.06.2021

    Die STIKO empfiehlt eine COVID-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) lediglich für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18 Lebensjahr, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben.  Darunter fallen beispielsweise Fettleibigkeit, eine schlecht eingestellte Diabetes, Immunschwächen, bestimmte Herzleiden, chronische Lungenerkrankungen und chronische Niereninsuffizienz, bösartige Tumorerkrankungen und Trisomie 21. Außerdem wird die Impfung Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren empfohlen, in deren Umfeld Menschen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf leben und selbst nicht geimpft werden können.

  • Kann ein gesundes Kind trotzdem geimpft werden?

    Stand: 17.06.2021

    Der Einsatz von Comirnaty bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis zum vollendeten 18 Lebensjahr ohne Vorerkrankungen wird derzeit nicht allgemein empfohlen, ist aber nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten möglich.

    Stand: 17.06.2021

    Der Einsatz von Comirnaty bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis zum vollendeten 18 Lebensjahr ohne Vorerkrankungen wird derzeit nicht allgemein empfohlen, ist aber nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten möglich.

  • Wo können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden?

    Stand: 17.06.2021

    Da die Impfung von Kindern und Jugendlichen einen besonderen Aufklärungsbedarf zur Folge hat, wird eine Impfung gemäß StiKo-Empfehlung nur bei den niedergelassenen Ärzten empfohlen. In Impfzentren gilt bis auf Weiteres, dass Zweitimpfungstermine und bereits gebuchte Erstimpfungstermine von 16 und 17jährigen weiterhin ihre Gültigkeit behalten.
     

    Stand: 17.06.2021

    Da die Impfung von Kindern und Jugendlichen einen besonderen Aufklärungsbedarf zur Folge hat, wird eine Impfung gemäß StiKo-Empfehlung nur bei den niedergelassenen Ärzten empfohlen. In Impfzentren gilt bis auf Weiteres, dass Zweitimpfungstermine und bereits gebuchte Erstimpfungstermine von 16 und 17jährigen weiterhin ihre Gültigkeit behalten.
     

  • Warum werden Kinder und Jugendliche nicht in Impfzentren in Brandenburg geimpft?

    Stand: 17.06.2021

    Die STIKO-Empfehlung bedeutet, dass die Krankheitsbilder der betreffenden Kinder geprüft werden müssen. Außerdem ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch notwendig, dass bei Kindern und Jugendlichen ausführlicher ausfallen dürfte, als bei Erwachsenen. Aus diesen Gründen werden Kinder und Jugendlichen in Brandenburg auch weiterhin nur bei niedergelassenen Ärzten geimpft. Für Zweitimpfungstermine und bereits bestehende Erstimpfungstermine von 16- und 17-jährigen gelten die oben genannten Ausnahmen.

    Stand: 17.06.2021

    Die STIKO-Empfehlung bedeutet, dass die Krankheitsbilder der betreffenden Kinder geprüft werden müssen. Außerdem ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch notwendig, dass bei Kindern und Jugendlichen ausführlicher ausfallen dürfte, als bei Erwachsenen. Aus diesen Gründen werden Kinder und Jugendlichen in Brandenburg auch weiterhin nur bei niedergelassenen Ärzten geimpft. Für Zweitimpfungstermine und bereits bestehende Erstimpfungstermine von 16- und 17-jährigen gelten die oben genannten Ausnahmen.

  • Welche Folgen hat die Stiko-Empfehlung für 16 und 17-jährige, die bereits eine Erstimpfung erhalten haben oder bereits einen Termin in einem Impfzentrum buchen konnten?

    Stand: 17.06.2021

    Bereits  begonnene  Impfserien  bei  16 und 17-Jährigen sollen laut Stiko vervollständigt  werden. Sollten 16 und 17 jährige Erstimpfungstermine in den Impfzentren vereinbart haben, können die Betroffenen wie jeder Impfling selbst entscheiden, ob sie den Impftermin wahrnehmen oder nicht. Ob die Impfung durchgeführt wird, entscheidet wie in jedem Fall immer der impfende Arzt. Falls die Impfung durch den Jugendlichen nicht wahrgenommen wird, sollte er abgesagt werden, um anderen Impfinteressierten zur Verfügung zu stehen.

    Stand: 17.06.2021

    Bereits  begonnene  Impfserien  bei  16 und 17-Jährigen sollen laut Stiko vervollständigt  werden. Sollten 16 und 17 jährige Erstimpfungstermine in den Impfzentren vereinbart haben, können die Betroffenen wie jeder Impfling selbst entscheiden, ob sie den Impftermin wahrnehmen oder nicht. Ob die Impfung durchgeführt wird, entscheidet wie in jedem Fall immer der impfende Arzt. Falls die Impfung durch den Jugendlichen nicht wahrgenommen wird, sollte er abgesagt werden, um anderen Impfinteressierten zur Verfügung zu stehen.

  • Warum unterscheiden sich die Einschätzungen von STIKO und EU-Einrichtungen?

    Stand: 17.06.2021

    Obwohl die Europäische Arzneimittelbehörde EMA und die EU-Kommission die Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs ab zwölf Jahren erteilt haben, schränkt die STIKO den Einsatz hingegen ein. Das ist kein Widerspruch in sich, sondern geht aufgrund unterschiedlicher Aufgaben und Blickwinkel der Institutionen einher. So ist die EMA ist für die grundsätzliche Zulassung auf dem europäischen Markt zuständig. Die STIKO regelt dagegen den Einsatz des Impfstoffs zum besten Nutzen der Bevölkerung in Deutschland. Aufgrund des meist milden Verlaufs von COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung überlässt die STIKO den Jugendlichen und ihren Sorgeberechtigten nach ärztlichem Aufklärungsgespräch die Entscheidung über die Impfung. In anderen Ländern, etwa mit höheren Fallzahlen oder höheren Anteilen von Kindern an der Bevölkerung, können die Überlegungen anders aussehen.

    Stand: 17.06.2021

    Obwohl die Europäische Arzneimittelbehörde EMA und die EU-Kommission die Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs ab zwölf Jahren erteilt haben, schränkt die STIKO den Einsatz hingegen ein. Das ist kein Widerspruch in sich, sondern geht aufgrund unterschiedlicher Aufgaben und Blickwinkel der Institutionen einher. So ist die EMA ist für die grundsätzliche Zulassung auf dem europäischen Markt zuständig. Die STIKO regelt dagegen den Einsatz des Impfstoffs zum besten Nutzen der Bevölkerung in Deutschland. Aufgrund des meist milden Verlaufs von COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung überlässt die STIKO den Jugendlichen und ihren Sorgeberechtigten nach ärztlichem Aufklärungsgespräch die Entscheidung über die Impfung. In anderen Ländern, etwa mit höheren Fallzahlen oder höheren Anteilen von Kindern an der Bevölkerung, können die Überlegungen anders aussehen.


Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts und der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts und der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.