Häufig gestellte Fragen - Covid-19-Impfungen in Brandenburg

Wer wird in welcher Priorisierungsgruppe geimpft?

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten. Die Öffnung oder Nicht-Öffnung ganzer Priorisierungsstufen liegt in der Organisationshoheit der Länder. Außerem können innerhalb der Priorisierungsstufen nach der Coronavirus-Impfverordnung unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.

Die Priorisierung des Bundes im Einzelnen:

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten. Die Öffnung oder Nicht-Öffnung ganzer Priorisierungsstufen liegt in der Organisationshoheit der Länder. Außerem können innerhalb der Priorisierungsstufen nach der Coronavirus-Impfverordnung unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.

Die Priorisierung des Bundes im Einzelnen:

  • Höchste Priorität
    • Über 80-Jährige
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
    • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
    • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
    • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
    • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
    • Über 80-Jährige
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
    • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
    • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
    • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
    • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Hohe Priorität
    • Über 70-Jährige
    • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
    • Personen nach einer Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
    • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
    • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
    • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
    • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
    • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind 
    • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
    • Über 70-Jährige
    • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
    • Personen nach einer Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
    • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
    • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
    • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
    • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
    • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind 
    • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Erhöhte Priorität
    • Über 60-Jährige
    • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
    • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
    • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
    • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
    • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
    • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Über 60-Jährige
    • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
    • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
    • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
    • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
    • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
    • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Impfkampagne

  • Welche Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Impfberechtigungen ab 26.04.2021?

    Folgende Personengruppen sind ab Montag, den 26.04.2021 impfberechtigt:

    • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
    • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV besteht.
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind. 
    • Personen die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind.
    • Personen, die in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nr. 9 CoronaImpfV erfasst sind, tätig sind.
    • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen  Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen  Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.

    Folgende Personengruppen sind ab Montag, den 26.04.2021 impfberechtigt:

    • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
    • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV besteht.
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind. 
    • Personen die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind.
    • Personen, die in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nr. 9 CoronaImpfV erfasst sind, tätig sind.
    • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen  Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen  Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.
  • Was ist mit der Zweitimpfung von Personen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben?

    (Stand 14.04.2021)

    In einem Beschluss vom 13. April 2021 ist die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Empfehlung der Ständigen Impfkommisson (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) gefolgt. 

    Demnach gilt,

    • dass bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Land Brandenburg bestehen bleiben.
    • dass Personen <60 Jahre anstelle der zweiten Vaxzevria-Impfdosis von AstraZeneca eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung erhalten.
    • dass bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung übergangsweise auch ab der neunten Woche nach der Erstimpfung stattfinden können.
    • dass im Einzelfall Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden können, bei der Zweitimpfung mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen. Eine Zweitimpfung im Impfzentrum mit AstraZenece setzt im Übrigen voraus, dass der Impfstoff noch im Impfzentrum vorhanden ist – sichergestellt sind derzeit nur Zweitimpfungen mit BioNTech und Moderna.

    Vielen Fragen zur Erst- und Zweitimpfung beantwortet auch das Robert Koch-Institut.

    (Stand 14.04.2021)

    In einem Beschluss vom 13. April 2021 ist die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Empfehlung der Ständigen Impfkommisson (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) gefolgt. 

    Demnach gilt,

    • dass bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Land Brandenburg bestehen bleiben.
    • dass Personen <60 Jahre anstelle der zweiten Vaxzevria-Impfdosis von AstraZeneca eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung erhalten.
    • dass bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung übergangsweise auch ab der neunten Woche nach der Erstimpfung stattfinden können.
    • dass im Einzelfall Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden können, bei der Zweitimpfung mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen. Eine Zweitimpfung im Impfzentrum mit AstraZenece setzt im Übrigen voraus, dass der Impfstoff noch im Impfzentrum vorhanden ist – sichergestellt sind derzeit nur Zweitimpfungen mit BioNTech und Moderna.

    Vielen Fragen zur Erst- und Zweitimpfung beantwortet auch das Robert Koch-Institut.

  • Warum werden im Land Brandenburg die 60 bis 69 Jährigen noch nicht geimpft?

    Stand: 23.04.2021

    Der Bund stellt es den Bundesländern frei, auch die 60 bis 69-Jährigen in die Impfkampagne miteinzubeziehen. Für die konkrete Organisation sind allerdings die einzelnen Bundesländer zuständig. In einigen Bundesländern ist die Altersgruppe bereits impfberechtigt, in den allermeisten - wie auch im Land Brandenburg - jedoch noch nicht vollständig.

    Ohne besondere Impfberechtigung fällt diese Personengruppe grundsätzlich in die Priorisierungsstufe 3 der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes. Aktuell sind im Land Brandenburg die Priorisierungsstufe 1 und bestimmte Gruppen der Priorisierungsstufe 2 impfberechtigt. Ziel ist es weiterhin die Ältesten unser Gesellschaft zu schützen. Im Land Brandenburg ist diese Personengruppe (auch im Verhältnis zu Bundesländern, in denen die Priorisierungsstufe 3 bereits vollständig impfberechtigt ist) relativ groß. Auch deswegen dauert das Impfen etwas länger. Auf Grund der großen Fläche des Landes Brandenburgs, erreichen viele ältere Menschen der Priorisierungsstufen 1 und 2 (z.B. im Vergleich zu dichtbesiedelten Stadtstaaten) ihre Hausärzte besser für eine Impfung, als ein womöglich weiter entferntes Impfzentrum.

    Seit 09.04.2021 dürfen im Land Brandenburg im Einzelfall Personen zwischen 60 und 69 Jahren ohne Vorerkrankung mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Dies gilt in allen impfenden Hausarztpraxen. Impfstofflieferungen an die Hausärzte werden (nach Impfstoffverfügbarkeit) sukzessive verstärkt.

    Ab 26.04.2021 sind Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, grundsätzlich impfberechtigt.

    Stand: 23.04.2021

    Der Bund stellt es den Bundesländern frei, auch die 60 bis 69-Jährigen in die Impfkampagne miteinzubeziehen. Für die konkrete Organisation sind allerdings die einzelnen Bundesländer zuständig. In einigen Bundesländern ist die Altersgruppe bereits impfberechtigt, in den allermeisten - wie auch im Land Brandenburg - jedoch noch nicht vollständig.

    Ohne besondere Impfberechtigung fällt diese Personengruppe grundsätzlich in die Priorisierungsstufe 3 der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes. Aktuell sind im Land Brandenburg die Priorisierungsstufe 1 und bestimmte Gruppen der Priorisierungsstufe 2 impfberechtigt. Ziel ist es weiterhin die Ältesten unser Gesellschaft zu schützen. Im Land Brandenburg ist diese Personengruppe (auch im Verhältnis zu Bundesländern, in denen die Priorisierungsstufe 3 bereits vollständig impfberechtigt ist) relativ groß. Auch deswegen dauert das Impfen etwas länger. Auf Grund der großen Fläche des Landes Brandenburgs, erreichen viele ältere Menschen der Priorisierungsstufen 1 und 2 (z.B. im Vergleich zu dichtbesiedelten Stadtstaaten) ihre Hausärzte besser für eine Impfung, als ein womöglich weiter entferntes Impfzentrum.

    Seit 09.04.2021 dürfen im Land Brandenburg im Einzelfall Personen zwischen 60 und 69 Jahren ohne Vorerkrankung mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Dies gilt in allen impfenden Hausarztpraxen. Impfstofflieferungen an die Hausärzte werden (nach Impfstoffverfügbarkeit) sukzessive verstärkt.

    Ab 26.04.2021 sind Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, grundsätzlich impfberechtigt.

  • Warum sind die Bundesländer unterschiedlich weit in ihren Impfkampagnen?

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

  • Sind Differenzierungen innerhalb der priorisierten Gruppen möglich?

    Stand: 06.04.2021

    Innerhalb der Prio-Gruppen können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der STIKO und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Insbesondere können Personen in der Reihenfolge der Geburtsjahrgänge geimpft werden.

    In der Impfverordnung vom 10.03.2021 wird ausdrücklich geregelt, dass von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung in Einzelfällen abgewichen werden kann, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.

    Stand: 06.04.2021

    Innerhalb der Prio-Gruppen können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der STIKO und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Insbesondere können Personen in der Reihenfolge der Geburtsjahrgänge geimpft werden.

    In der Impfverordnung vom 10.03.2021 wird ausdrücklich geregelt, dass von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung in Einzelfällen abgewichen werden kann, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.

  • Muss ich mich zwei Mal impfen lassen?

    Stand: 07.04.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 9-12 Wochen

    Stand: 07.04.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 9-12 Wochen
  • Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

    Stand: 06.04.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

    Stand: 06.04.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

  • Wer bezahlt die Impfung?

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

  • Kann für die Fahrt zum Impfzentrum eine Krankentransportverordnung zu Lasten der Krankenkasse ausgestellt werden?

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf


Modellprojekt "Impfen in Arztpraxen"

  • Im Einzelfall können Personen über 60 Jahren mit AstraZeneca in den aktuell impfenden Hausarztpraxen geimpft werden. Was bedeutet das genau?

    Stand 21.04.2021

    Im Einzelfall dürfen Personen zwischen 60 und 70 Jahren ohne Vorerkrankung mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Für weitere Personengruppen der Priorisierungsstufe 3 („erhöhte Priorität“) der Impfverordnung des Bundes gibt es noch keine Freigabe für eine Impfung.

    Der Impfstoff von AstraZeneca wird derzeit in den impfenden Hausarztpraxen eingesetzt. Die Freigabe gilt nicht für die Impfangebote in Impfzentren. Die Arztpraxen sprechen ihre Patienten direkt an und vereinbaren Impftermine. Daher gibt es keine landesweit einheitliche Terminvergabe und Wartelisten für die Impfungen in den Praxen.

    Aufgrund der weiterhin bestehenden Impfstoffknappheit kann nicht allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern über 60 Jahren ein sofortiges Impfangebot unterbreitet werden. Es gibt noch viele über Siebzigjährige ohne Impfung, die weiterhin prioritär behandelt werden.

    Die Einzelfall-Freigabe von AstraZeneca gibt auch den beteiligten Praxen mehr Flexibilität in der Planung und Organisation der Impfungen in der Praxis und bei Hausbesuchen. Die Ärzte kennen ihre Patienten und wissen am besten, für wen der Impfstoff gut geeignet ist.

    Stand 21.04.2021

    Im Einzelfall dürfen Personen zwischen 60 und 70 Jahren ohne Vorerkrankung mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Für weitere Personengruppen der Priorisierungsstufe 3 („erhöhte Priorität“) der Impfverordnung des Bundes gibt es noch keine Freigabe für eine Impfung.

    Der Impfstoff von AstraZeneca wird derzeit in den impfenden Hausarztpraxen eingesetzt. Die Freigabe gilt nicht für die Impfangebote in Impfzentren. Die Arztpraxen sprechen ihre Patienten direkt an und vereinbaren Impftermine. Daher gibt es keine landesweit einheitliche Terminvergabe und Wartelisten für die Impfungen in den Praxen.

    Aufgrund der weiterhin bestehenden Impfstoffknappheit kann nicht allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern über 60 Jahren ein sofortiges Impfangebot unterbreitet werden. Es gibt noch viele über Siebzigjährige ohne Impfung, die weiterhin prioritär behandelt werden.

    Die Einzelfall-Freigabe von AstraZeneca gibt auch den beteiligten Praxen mehr Flexibilität in der Planung und Organisation der Impfungen in der Praxis und bei Hausbesuchen. Die Ärzte kennen ihre Patienten und wissen am besten, für wen der Impfstoff gut geeignet ist.

  • In welchen Arztpraxen kann man sich im Alter zwischen 60 und 70 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen?

    Stand 21.04.2021

    In einigen Arztpraxen werden in Einzelfällen Impfungen für Personen zwischen 60 und 70 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca durchgeführt (in der Regel bei Patientinnen und Patienten der jeweiligen Arztpraxis). Eine Liste dieser Arztpraxen hat die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) im Internet veröffentlicht: Liste der KVBB zu den impfenden Arztpraxen.

    Stand 21.04.2021

    In einigen Arztpraxen werden in Einzelfällen Impfungen für Personen zwischen 60 und 70 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca durchgeführt (in der Regel bei Patientinnen und Patienten der jeweiligen Arztpraxis). Eine Liste dieser Arztpraxen hat die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) im Internet veröffentlicht: Liste der KVBB zu den impfenden Arztpraxen.


Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.

Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.