Häufig gestellte Fragen - Covid-19-Impfungen in Brandenburg

Wer wird in welcher Priorisierungsgruppe geimpft?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut. Die Öffnung oder Nicht-Öffnung ganzer Priorisierungsstufen liegt in der Organisationshoheit der Länder. Außerdem können innerhalb der Priorisierungsstufen nach der Coronavirus-Impfverordnung unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.

Für den Impfstoff von AstraZeneca besteht keine Priorisierung mehr. Wer unter sechzig ist, kann sich bei einem impfenden Arzt oder einer impfenden Ärztin auf eigenen Wunsch mit AstraZeneca impfen lassen.

Die Priorisierung des Bundes im Einzelnen:

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut. Die Öffnung oder Nicht-Öffnung ganzer Priorisierungsstufen liegt in der Organisationshoheit der Länder. Außerdem können innerhalb der Priorisierungsstufen nach der Coronavirus-Impfverordnung unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.

Für den Impfstoff von AstraZeneca besteht keine Priorisierung mehr. Wer unter sechzig ist, kann sich bei einem impfenden Arzt oder einer impfenden Ärztin auf eigenen Wunsch mit AstraZeneca impfen lassen.

Die Priorisierung des Bundes im Einzelnen:

  • Höchste Priorität
    • Über 80-Jährige
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
    • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
    • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
    • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
    • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
    • Über 80-Jährige
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
    • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
    • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
    • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
    • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Hohe Priorität
    • Über 70-Jährige
    • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
    • Personen nach einer Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
    • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
    • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
    • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
    • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
    • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind 
    • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
    • Über 70-Jährige
    • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
    • Personen nach einer Organtransplantation
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
    • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
    • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
    • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
    • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
    • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
    • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind 
    • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Erhöhte Priorität
    • Über 60-Jährige
    • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
    • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
    • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
    • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
    • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
    • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Über 60-Jährige
    • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
    • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
    • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
    • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
    • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
    • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
    • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Impfkampagne

  • Welche Ausnahmen gibt es für Geimpfte und Genesene?

    Stand 10.05.2021

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 9. Mai 2021:

    • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
    • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene. Treffen sich nur Geimpfte und Genesene, gibt es keine Begrenzung bei der Größe der Gruppe. Sind auch andere Menschen mit dabei, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Als Nachweis gilt zum Beispiel der gelbe Impfpass.
    • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
    • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
    • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

    Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene sind in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zusammengefasst, die auch für das Land Brandenburg gilt. Alle Lockerungen gelten nur für asymptomatische Menschen. Für Personen mit typischen Corona-Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust gelten die Lockerungen nicht.

    Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

    Stand 10.05.2021

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 9. Mai 2021:

    • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
    • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene. Treffen sich nur Geimpfte und Genesene, gibt es keine Begrenzung bei der Größe der Gruppe. Sind auch andere Menschen mit dabei, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Als Nachweis gilt zum Beispiel der gelbe Impfpass.
    • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
    • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
    • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

    Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene sind in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zusammengefasst, die auch für das Land Brandenburg gilt. Alle Lockerungen gelten nur für asymptomatische Menschen. Für Personen mit typischen Corona-Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust gelten die Lockerungen nicht.

    Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

  • Wer gilt als geimpft und wer als genesen?

    Stand 10.05.2021

    Als geimpft gelten alle Menschen mit vollständigen Impfschutz – und zwar zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie. Bei den drei Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca werden zwei Impfungen benötigt, beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eine Impfung.

    Für Menschen, die schon einmal an Corona erkrankt sind, ist nach Angaben der Ständigen Impfkommission generell eine Impfung ausreichend. Die Impfung sollte frühestens sechs Monate nach der Infektion erfolgen.

    Als genesen gelten Menschen, die eine Corona-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test belegen können. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Dieser Test muss mindestens 28 Tage und höchstens ein halbes Jahr alt sein - danach greifen die Lockerungen nicht mehr.

    Stand 10.05.2021

    Als geimpft gelten alle Menschen mit vollständigen Impfschutz – und zwar zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie. Bei den drei Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca werden zwei Impfungen benötigt, beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eine Impfung.

    Für Menschen, die schon einmal an Corona erkrankt sind, ist nach Angaben der Ständigen Impfkommission generell eine Impfung ausreichend. Die Impfung sollte frühestens sechs Monate nach der Infektion erfolgen.

    Als genesen gelten Menschen, die eine Corona-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test belegen können. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Dieser Test muss mindestens 28 Tage und höchstens ein halbes Jahr alt sein - danach greifen die Lockerungen nicht mehr.

  • Ich bin über 80 Jahre alt und habe noch keine schriftliche Nachricht zu einem Impfangebot bekommen. Wohin kann ich mich wenden?

    Stand 05.05.2021

    Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) hat eine Sonderrufnummer für über 80-Jährige eingerichtet. Wenn Sie bislang noch kein Impfangebot bzw. noch keine Nachricht per Post erhalten haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0331 - 231 897 02.

    Stand 05.05.2021

    Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) hat eine Sonderrufnummer für über 80-Jährige eingerichtet. Wenn Sie bislang noch kein Impfangebot bzw. noch keine Nachricht per Post erhalten haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0331 - 231 897 02.

  • Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

    Stand: 10.05.2021

    Folgende Dokumente bringen Sie bitte zu Ihrem vorher vereinbarten Impftermin mit:


    zum Termin der Erstimpfung:


    zum Termin der Zweitimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung

    Stand: 10.05.2021

    Folgende Dokumente bringen Sie bitte zu Ihrem vorher vereinbarten Impftermin mit:


    zum Termin der Erstimpfung:


    zum Termin der Zweitimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung

  • Wie weise ich meine Erst- und Zweitimpfung nach?

    Stand: 29.04.2021

    Sie erhalten einen entsprechenden Eintrag in Ihren Impfpass. Verfügen Sie nicht über einen Impfpass, erhalten Sie hilfsweise einen anderen geeigneten Nachweis von Ihrem impfenden Arzt oder Ihrer impfenden Ärztin.

    Stand: 29.04.2021

    Sie erhalten einen entsprechenden Eintrag in Ihren Impfpass. Verfügen Sie nicht über einen Impfpass, erhalten Sie hilfsweise einen anderen geeigneten Nachweis von Ihrem impfenden Arzt oder Ihrer impfenden Ärztin.

  • Welche Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Impfberechtigungen ab 26.04.2021?

    Folgende Personengruppen sind ab Montag, den 26.04.2021 impfberechtigt:

    • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
    • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV besteht.
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind. 
    • Personen die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind.
    • Personen, die in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nr. 9 CoronaImpfV erfasst sind, tätig sind.
    • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen  Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen  Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.

    Link: Tabellarische Übersicht zu Impfberechtigungen und jeweiligen Voraussetzungen sowie Nachweispflichten

    Folgende Personengruppen sind ab Montag, den 26.04.2021 impfberechtigt:

    • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
    • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV besteht.
    • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind. 
    • Personen die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind.
    • Personen, die in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nr. 9 CoronaImpfV erfasst sind, tätig sind.
    • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen  Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen  Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.

    Link: Tabellarische Übersicht zu Impfberechtigungen und jeweiligen Voraussetzungen sowie Nachweispflichten

  • Was ist mit der Zweitimpfung von Personen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben?

    (Stand 10.05.2021)

    In einem Beschluss vom 13. April 2021 ist die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Empfehlung der Ständigen Impfkommisson (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) gefolgt. 

    Demnach gilt,

    • dass bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Land Brandenburg bestehen bleiben.
    • dass Personen <60 Jahre anstelle der zweiten Vaxzevria-Impfdosis von AstraZeneca eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung erhalten.
    • dass bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung übergangsweise auch ab der neunten Woche nach der Erstimpfung stattfinden können.
    • dass im Einzelfall Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gemeinsam mit dem impfenden Arzt - nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch den Patienten - entscheiden können, bei der Zweitimpfung mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen.

    Im Impfzentrum ist aufgrund der STIKO-Empfehlung nur eine Zweitimpfung mit BioNTech und Moderna sichergestellt. Auch mit einer Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff anstelle eines Vektorimpfstoffs wie AstraZeneca gilt die Impfserie nach derzeitigem Stand als abgeschlossen.

    Vielen Fragen zur Erst- und Zweitimpfung beantwortet auch das Robert Koch-Institut.

    (Stand 10.05.2021)

    In einem Beschluss vom 13. April 2021 ist die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Empfehlung der Ständigen Impfkommisson (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) gefolgt. 

    Demnach gilt,

    • dass bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Land Brandenburg bestehen bleiben.
    • dass Personen <60 Jahre anstelle der zweiten Vaxzevria-Impfdosis von AstraZeneca eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung erhalten.
    • dass bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung übergangsweise auch ab der neunten Woche nach der Erstimpfung stattfinden können.
    • dass im Einzelfall Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gemeinsam mit dem impfenden Arzt - nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch den Patienten - entscheiden können, bei der Zweitimpfung mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen.

    Im Impfzentrum ist aufgrund der STIKO-Empfehlung nur eine Zweitimpfung mit BioNTech und Moderna sichergestellt. Auch mit einer Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff anstelle eines Vektorimpfstoffs wie AstraZeneca gilt die Impfserie nach derzeitigem Stand als abgeschlossen.

    Vielen Fragen zur Erst- und Zweitimpfung beantwortet auch das Robert Koch-Institut.

  • Warum sind die Bundesländer unterschiedlich weit in ihren Impfkampagnen?

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

  • Sind Differenzierungen innerhalb der priorisierten Gruppen möglich?

    Stand: 06.04.2021

    Innerhalb der Prio-Gruppen können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der STIKO und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Insbesondere können Personen in der Reihenfolge der Geburtsjahrgänge geimpft werden.

    In der Impfverordnung vom 10.03.2021 wird ausdrücklich geregelt, dass von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung in Einzelfällen abgewichen werden kann, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.

    Stand: 06.04.2021

    Innerhalb der Prio-Gruppen können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der STIKO und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Insbesondere können Personen in der Reihenfolge der Geburtsjahrgänge geimpft werden.

    In der Impfverordnung vom 10.03.2021 wird ausdrücklich geregelt, dass von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung in Einzelfällen abgewichen werden kann, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.

  • Muss ich mich zwei Mal impfen lassen?

    Stand: 10.05.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 9-12 Wochen

    Der aktuell zugelassene Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird in nur einer Dosis verimpft. Bereits mit der ersten Impfung wird der zu erzielende Impfschutz erreicht und eine Zweitimpfung ist nicht erforderlich.

    Stand: 10.05.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 9-12 Wochen

    Der aktuell zugelassene Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird in nur einer Dosis verimpft. Bereits mit der ersten Impfung wird der zu erzielende Impfschutz erreicht und eine Zweitimpfung ist nicht erforderlich.

  • Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

    Stand: 06.04.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

    Stand: 06.04.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

  • Wer bezahlt die Impfung?

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

  • Kann für die Fahrt zum Impfzentrum eine Krankentransportverordnung zu Lasten der Krankenkasse ausgestellt werden?

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf


Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.

Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.