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Häufig gestellte Fragen - Covid-19-Impfungen in Brandenburg

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  • Welche Folgen hat die Stiko-Empfehlung vom 1. Juli 2021, alle mit dem Impfstoff Astrazeneca begonnenen Impfserien mit einem mRNA-Impfstoff abzuschließen?

    In den Impfzentren wurde das Buchungssystem umgestellt. Wer bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca hat, sollte diesen Termin wahrnehmen. In den Impfzentren wird dann stattdessen ein mRNA-Impfstoff angeboten werden. Bei einem Termin in der Hausarztpraxis wird empfohlen, vorher telefonisch abzuklären, welcher Impfstoff in der Praxis zur Verfügung steht. Grundsätzlich gibt es genug mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung. Eine zügige Belieferung der Praxen ist vorgesehen.

    Wichtig: Grundsätzlich sollten die Bürgerinnen und Bürger immer ihre Zweitimpfung auch dort erhalten, an dem die Erstimpfung stattfindet. Hiervon gibt es selbstverständlich Ausnahmen, beispielsweise dann, wenn ein Arzt die Zweitimpfung nicht sicherstellen kann.

    Die betroffenen Bürger können unter der Servicehotline 116 117 anrufen und sich einen Zweitimpfungstermin organisieren, und zwar in einem von der Stiko empfohlenen zeitlichen Abstand zur Erstimpfung. Konkret heißt das: Die Zweitimpfungstermin mit einem mRNA-Impfstoff kann auf vier Wochen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca vorgezogen werden.

    In den Impfzentren wurde das Buchungssystem umgestellt. Wer bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca hat, sollte diesen Termin wahrnehmen. In den Impfzentren wird dann stattdessen ein mRNA-Impfstoff angeboten werden. Bei einem Termin in der Hausarztpraxis wird empfohlen, vorher telefonisch abzuklären, welcher Impfstoff in der Praxis zur Verfügung steht. Grundsätzlich gibt es genug mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung. Eine zügige Belieferung der Praxen ist vorgesehen.

    Wichtig: Grundsätzlich sollten die Bürgerinnen und Bürger immer ihre Zweitimpfung auch dort erhalten, an dem die Erstimpfung stattfindet. Hiervon gibt es selbstverständlich Ausnahmen, beispielsweise dann, wenn ein Arzt die Zweitimpfung nicht sicherstellen kann.

    Die betroffenen Bürger können unter der Servicehotline 116 117 anrufen und sich einen Zweitimpfungstermin organisieren, und zwar in einem von der Stiko empfohlenen zeitlichen Abstand zur Erstimpfung. Konkret heißt das: Die Zweitimpfungstermin mit einem mRNA-Impfstoff kann auf vier Wochen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca vorgezogen werden.

  • Ich bin zweimal mit Astrazeneca geimpft – muss ich mir Sorgen um meinen Impfschutz machen?

    Nein. AstraZeneca ist ein gut wirksamer Corona-Impfstoff zur Verhütung schwerer Krankheitsverläufe. Nach Aussage der Stiko ist der Impfschutz nach heterologem Impfschema allerdings höher.

    Nein. AstraZeneca ist ein gut wirksamer Corona-Impfstoff zur Verhütung schwerer Krankheitsverläufe. Nach Aussage der Stiko ist der Impfschutz nach heterologem Impfschema allerdings höher.

  • Ich bin noch gar nicht geimpft – sollte ich AstraZeneca meiden?

    Nein. AstraZeneca ist ein hochwirksamer Impfstoff. Nach Empfehlung der Stiko wird der Impfschutz aber deutlich erhöht, wenn er mit einem mRNA-Impfstoff kombiniert wird. Diese heterologe Impfung ist nun bereits nach vier Wochen möglich.

    Nein. AstraZeneca ist ein hochwirksamer Impfstoff. Nach Empfehlung der Stiko wird der Impfschutz aber deutlich erhöht, wenn er mit einem mRNA-Impfstoff kombiniert wird. Diese heterologe Impfung ist nun bereits nach vier Wochen möglich.

  • Welche Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Impfberechtigungen seit 07. Juni 2021? (Ende der Impfpriorisierung)

    Stand: 07.06.2021

    Zu Beginn der Impfkampagne wurde nach Priorisierungsgruppen geimpft, um so Menschen, die ein besonders hohes Risiko einer schweren, möglicherweise tödlichen COVID-19-Erkrankung hatten, zuerst zu schützen. Da den meisten Menschen in diesen Gruppen mittlerweile ein Impfangebot gemacht werden konnte, ist die Notwendigkeit einer Priorisierung nun nicht mehr gegeben. Das heißt: Seit dem 7. Juni 2021 können alle Personen ab 16 Jahren, ungeachtet ihres Gesundheitszustands oder ihres Berufs, einen Impftermin bekommen.

    Allerdings werden wegen der weiterhin begrenzten Impfstoffverfügbarkeit natürlich nicht gleich alle Impfwilligen im Juni geimpft werden können.

    Unabhängig von der Aufhebung der Priorisierung können impfende Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und Betrieben eigenverantwortlich und je nach lokalem Bedarf gezielt auch weiterhin vorrangige Impfangebote für noch ungeimpfte Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 bis 3 („höchste, hohe und erhöhte Priorisierung“) ermöglichen.

    Stand: 07.06.2021

    Zu Beginn der Impfkampagne wurde nach Priorisierungsgruppen geimpft, um so Menschen, die ein besonders hohes Risiko einer schweren, möglicherweise tödlichen COVID-19-Erkrankung hatten, zuerst zu schützen. Da den meisten Menschen in diesen Gruppen mittlerweile ein Impfangebot gemacht werden konnte, ist die Notwendigkeit einer Priorisierung nun nicht mehr gegeben. Das heißt: Seit dem 7. Juni 2021 können alle Personen ab 16 Jahren, ungeachtet ihres Gesundheitszustands oder ihres Berufs, einen Impftermin bekommen.

    Allerdings werden wegen der weiterhin begrenzten Impfstoffverfügbarkeit natürlich nicht gleich alle Impfwilligen im Juni geimpft werden können.

    Unabhängig von der Aufhebung der Priorisierung können impfende Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und Betrieben eigenverantwortlich und je nach lokalem Bedarf gezielt auch weiterhin vorrangige Impfangebote für noch ungeimpfte Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 bis 3 („höchste, hohe und erhöhte Priorisierung“) ermöglichen.

  • Wer kann - nachdem die Impfpriorisierung nun weggefallen ist - einen Impftermin vereinbaren?

    Stand: 17.08.2021

    Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und können Impftermine im Impfzentrum oder bei der impfenden Ärztin oder dem impfenden Arzt vereinbaren:

    1. Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
    2. Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
    3. Personen, die nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 bis 5 der Coronavirus-Impfverordnung in der bis zum 6. Juni 2021 geltenden Fassung anspruchsberechtigt waren,
    4. in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.

    Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr wenden sich bitte zur Vereinbarung eines Impftermins an ihren impfenden Arzt. Auch in einigen Impfzentren ist für diese Altersgruppe eine Impfung möglich, für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweils zuständigen Landkreise bzw. kreisfreien Städte.

    Stand: 17.08.2021

    Folgende Personen haben im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und können Impftermine im Impfzentrum oder bei der impfenden Ärztin oder dem impfenden Arzt vereinbaren:

    1. Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind,
    2. Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben,
    3. Personen, die nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 bis 5 der Coronavirus-Impfverordnung in der bis zum 6. Juni 2021 geltenden Fassung anspruchsberechtigt waren,
    4. in der Bundesrepublik Deutschland Beschäftigte.

    Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr wenden sich bitte zur Vereinbarung eines Impftermins an ihren impfenden Arzt. Auch in einigen Impfzentren ist für diese Altersgruppe eine Impfung möglich, für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweils zuständigen Landkreise bzw. kreisfreien Städte.

  • Ich habe bereits einen Termin für eine Erst- bzw. Zweitimpfung. Hat die Aufhebung der Impfpriorisierung Konsequenzen für mich?

    Stand: 04.06.2021

    Nein. Impftermine, die im Rahmen der Priorisierung bereits vereinbart worden sind, bleiben von der Aufhebung der Impfpriorisierung unberührt. Das gilt für Termine zur Erst- und zur Zweitimpfung

    Stand: 04.06.2021

    Nein. Impftermine, die im Rahmen der Priorisierung bereits vereinbart worden sind, bleiben von der Aufhebung der Impfpriorisierung unberührt. Das gilt für Termine zur Erst- und zur Zweitimpfung

  • Wer wird mit welchem Impfstoff geimpft?

    Stand: 07.06.2021

    In Deutschland sind derzeit vier Impfstoffe zugelassen. Die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech (Comirnaty®) und Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna®) werden für alle impfwilligen Personen empfohlen. Die Impfstoffe von AstraZeneca (Vaxzevria®) und Janssen-Cilag sollen laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vor allem bei Menschen über 60 Jahren eingesetzt werden. Hintergrund sind sehr selten auftretende schwerwiegende Nebenwirkungen (Hirnvenenthrombosen) insbesondere bei einzelnen jüngeren Personengruppen. Mit beiden Impfstoffen können sich laut STIKO aber auch jüngere Menschen impfen lassen, wenn sie das möchten und von ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin umfassend aufgeklärt wurden. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Er ist seit dem 31. Mai 2021 in der Europäischen Union für diese Altersgruppe zugelassen.

    Stand: 07.06.2021

    In Deutschland sind derzeit vier Impfstoffe zugelassen. Die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech (Comirnaty®) und Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna®) werden für alle impfwilligen Personen empfohlen. Die Impfstoffe von AstraZeneca (Vaxzevria®) und Janssen-Cilag sollen laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vor allem bei Menschen über 60 Jahren eingesetzt werden. Hintergrund sind sehr selten auftretende schwerwiegende Nebenwirkungen (Hirnvenenthrombosen) insbesondere bei einzelnen jüngeren Personengruppen. Mit beiden Impfstoffen können sich laut STIKO aber auch jüngere Menschen impfen lassen, wenn sie das möchten und von ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin umfassend aufgeklärt wurden. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können mit dem Impfstoff von BioNTech geimpft werden. Er ist seit dem 31. Mai 2021 in der Europäischen Union für diese Altersgruppe zugelassen.

  • Kann ich mich - nach der nun erfolgten Aufhebung der Impfpriorisierung - direkt bei meiner Hausärztin oder meinem Hausarzt melden und einen Termin vereinbaren?

    Stand: 07.06.2021

    Dies ist mit der Auflösung der Priorisierung möglich, ja. Doch bitte beachten Sie dabei, dass nicht alle impfwilligen Personen schon im Juni geimpft werden können - dies hat mit den Liefermengen der Impfstoffe zu tun. Der Impfstoff ist immer noch begrenzt. Die Impfkampagne wird daher weiterhin wie geplant bis zum Ende des Sommers laufen. 

    Stand: 07.06.2021

    Dies ist mit der Auflösung der Priorisierung möglich, ja. Doch bitte beachten Sie dabei, dass nicht alle impfwilligen Personen schon im Juni geimpft werden können - dies hat mit den Liefermengen der Impfstoffe zu tun. Der Impfstoff ist immer noch begrenzt. Die Impfkampagne wird daher weiterhin wie geplant bis zum Ende des Sommers laufen. 

  • Welche Ausnahmen gibt es für Geimpfte und Genesene?

    Stand 10.05.2021

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 9. Mai 2021:

    • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
    • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene. Treffen sich nur Geimpfte und Genesene, gibt es keine Begrenzung bei der Größe der Gruppe. Sind auch andere Menschen mit dabei, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Als Nachweis gilt zum Beispiel der gelbe Impfpass.
    • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
    • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
    • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

    Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene sind in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zusammengefasst, die auch für das Land Brandenburg gilt. Alle Lockerungen gelten nur für asymptomatische Menschen. Für Personen mit typischen Corona-Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust gelten die Lockerungen nicht.

    Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

    Stand 10.05.2021

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 9. Mai 2021:

    • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
    • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene. Treffen sich nur Geimpfte und Genesene, gibt es keine Begrenzung bei der Größe der Gruppe. Sind auch andere Menschen mit dabei, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit. Als Nachweis gilt zum Beispiel der gelbe Impfpass.
    • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
    • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
    • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
    • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
    • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

    Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene sind in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes zusammengefasst, die auch für das Land Brandenburg gilt. Alle Lockerungen gelten nur für asymptomatische Menschen. Für Personen mit typischen Corona-Krankheitszeichen wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust gelten die Lockerungen nicht.

    Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

  • Wer gilt als geimpft und wer als genesen?

    Stand 07.06.2021

    Als geimpft gelten alle Menschen mit vollständigen Impfschutz – und zwar zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie. Bei den drei Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca werden zwei Impfungen benötigt, beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eine Impfung.

    Für Menschen, die schon einmal an Corona erkrankt sind, ist nach Angaben der Ständigen Impfkommission generell eine Impfung ausreichend. Die Impfung sollte frühestens sechs Monate nach der Infektion erfolgen.

    Als genesen gelten Menschen, die eine Corona-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test belegen können. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Dieser Test muss mindestens 28 Tage und höchstens ein halbes Jahr alt sein - danach greifen die Lockerungen nicht mehr.

    Stand 07.06.2021

    Als geimpft gelten alle Menschen mit vollständigen Impfschutz – und zwar zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie. Bei den drei Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca werden zwei Impfungen benötigt, beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eine Impfung.

    Für Menschen, die schon einmal an Corona erkrankt sind, ist nach Angaben der Ständigen Impfkommission generell eine Impfung ausreichend. Die Impfung sollte frühestens sechs Monate nach der Infektion erfolgen.

    Als genesen gelten Menschen, die eine Corona-Erkrankung durch einen positiven PCR-Test belegen können. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht als Nachweis nicht aus. Dieser Test muss mindestens 28 Tage und höchstens ein halbes Jahr alt sein - danach greifen die Lockerungen nicht mehr.

  • Wie weise ich meine Erst- und Zweitimpfung nach?

    Stand: 11.06.2021

    Sie erhalten einen entsprechenden Eintrag in Ihren Impfpass. Verfügen Sie nicht über einen Impfpass, erhalten Sie hilfsweise einen anderen geeigneten Nachweis von Ihrem impfenden Arzt oder Ihrer impfenden Ärztin.

    Seit 10.06.2021 gibt es zusätzlich den digitalen Impfnachweis:

    Stand: 11.06.2021

    Sie erhalten einen entsprechenden Eintrag in Ihren Impfpass. Verfügen Sie nicht über einen Impfpass, erhalten Sie hilfsweise einen anderen geeigneten Nachweis von Ihrem impfenden Arzt oder Ihrer impfenden Ärztin.

    Seit 10.06.2021 gibt es zusätzlich den digitalen Impfnachweis:

  • Wie und wo bekomme ich einen digitalen Impfnachweis?

    Informationen zum digitalen Impfnachweis sind auf dieser Seite zusammengefasst:

    Informationen zum digitalen Impfnachweis sind auf dieser Seite zusammengefasst:

  • Wo kann ich mich nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion impfen lassen?

    Stand: 17.06.2021

    Bereits Genesene, die eine Impfung wünschen, wenden sich zuerst an die Haus- und niedergelassenen Ärzte. Diese Hausärzte entscheiden primär, ob eine Boosterimpfung stattfinden soll. Bspw. braucht ein Patient, der nach mehrwöchigem Aufenthalt auf der Intensivstation nach 6 Monaten eine Boosterimpfung haben will, diese aufgrund eines sehr hohen Antikörpertiters evtl. medizinisch nicht. Diese Erwägung - wie sie die STIKO empfiehlt - muss der Hausarzt treffen.

    Sollte der Hausarzt die Erwägung, ob eine Boosterimpfung geimpft werden soll, positiv bescheiden und dem Patienten eine Boosterimpfung empfehlen, wird der Arzt auch entsprechend impfen. Wenn der Arzt eine Impfung (beispielsweise aufgrund von Impfstoffmangels) nicht durchführen kann oder will, darf er den zu Impfenden mit einer entsprechenden Bescheinigung an das Impfzentrum verweisen.

    Termine für eine Boosterimpfung im Impfzentrum werden dann ausschließlich über die Telefonhotline 116117 vereinbart, da es sich hier um ausschließliche Zweitimpfungstermine handelt, die händisch in das System eingetragen werden müssen. Als Nachweis im Impfzentrum dient dem zu Impfenden dann zum Zeitpunkt des vereinbarten Impftermins die Überweisung des Hausarztes sowie der entsprechende PCR-Nachweis der durchgemachten Covid-19-Infektion.

    Stand: 17.06.2021

    Bereits Genesene, die eine Impfung wünschen, wenden sich zuerst an die Haus- und niedergelassenen Ärzte. Diese Hausärzte entscheiden primär, ob eine Boosterimpfung stattfinden soll. Bspw. braucht ein Patient, der nach mehrwöchigem Aufenthalt auf der Intensivstation nach 6 Monaten eine Boosterimpfung haben will, diese aufgrund eines sehr hohen Antikörpertiters evtl. medizinisch nicht. Diese Erwägung - wie sie die STIKO empfiehlt - muss der Hausarzt treffen.

    Sollte der Hausarzt die Erwägung, ob eine Boosterimpfung geimpft werden soll, positiv bescheiden und dem Patienten eine Boosterimpfung empfehlen, wird der Arzt auch entsprechend impfen. Wenn der Arzt eine Impfung (beispielsweise aufgrund von Impfstoffmangels) nicht durchführen kann oder will, darf er den zu Impfenden mit einer entsprechenden Bescheinigung an das Impfzentrum verweisen.

    Termine für eine Boosterimpfung im Impfzentrum werden dann ausschließlich über die Telefonhotline 116117 vereinbart, da es sich hier um ausschließliche Zweitimpfungstermine handelt, die händisch in das System eingetragen werden müssen. Als Nachweis im Impfzentrum dient dem zu Impfenden dann zum Zeitpunkt des vereinbarten Impftermins die Überweisung des Hausarztes sowie der entsprechende PCR-Nachweis der durchgemachten Covid-19-Infektion.

  • Werde ich nach überstandener Sars-CoV-2-Infektion einmal oder zweimal geimpft?

    Stand: 17.06.2021

    Ab 12 Monate nach der Genesung hat der Arzt zu entscheiden, ob eine singuläre s.g. Boosterimpfung ausreicht; evtl. erfolgt nach ärztlicher Einschätzung auch eine reguläre Impfung (2 Impfungen).

    Stand: 17.06.2021

    Ab 12 Monate nach der Genesung hat der Arzt zu entscheiden, ob eine singuläre s.g. Boosterimpfung ausreicht; evtl. erfolgt nach ärztlicher Einschätzung auch eine reguläre Impfung (2 Impfungen).

  • Wie soll die Einmalimpfung nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion im Impfpass dokumentiert werden?

    Stand: 07.06.2021

    In den neuesten gelben Impfpässen existiert ein eigener Abschnitt mit dem Titel "Durchgemachte Infektionskrankheiten". Neben möglichen Einträgen zu Masern, Mumps, Röteln und Varizellen gibt es noch eine freie Leerzeile, die für einen Eintrag einer PCR-bestätigten SARS-CoV-2- Infektion oder COVID-19-Erkrankung genutzt werden kann. Die Einmalimpfung kann nach mindestens 6 Monate zurückliegender und mittels PCR-Test bestätigter SARS-CoV-2-Infektion erfolgen, damit diese als vollständige Impfserie akzeptiert wird. Für ältere Impfpässe, die diesen Abschnitt noch nicht beinhalten, wird vorgeschlagen, einen Zettel mit einer analogen Information in den Impfpass einzufügen: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19-Erkrankung, Datum der PCR, Unterschrift und Stempel der ausstellenden Stelle (Praxis/Gesundheitsamt). Wenn möglich sollte dieser Zettel fest mittels Heftung und in räumlicher Nähe zu der Seite mit der dokumentierten COVID-19 Impfung eingefügt werden.

    Die Dokumentation kann jederzeit vorgenommen werden. Liegt der zu impfenden Person ein PCR-Nachweis vor, sollte dieser zum Impftermin mitgebracht werden. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sollten PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Nachweise im Impfausweis vermerken.

    Stand: 07.06.2021

    In den neuesten gelben Impfpässen existiert ein eigener Abschnitt mit dem Titel "Durchgemachte Infektionskrankheiten". Neben möglichen Einträgen zu Masern, Mumps, Röteln und Varizellen gibt es noch eine freie Leerzeile, die für einen Eintrag einer PCR-bestätigten SARS-CoV-2- Infektion oder COVID-19-Erkrankung genutzt werden kann. Die Einmalimpfung kann nach mindestens 6 Monate zurückliegender und mittels PCR-Test bestätigter SARS-CoV-2-Infektion erfolgen, damit diese als vollständige Impfserie akzeptiert wird. Für ältere Impfpässe, die diesen Abschnitt noch nicht beinhalten, wird vorgeschlagen, einen Zettel mit einer analogen Information in den Impfpass einzufügen: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19-Erkrankung, Datum der PCR, Unterschrift und Stempel der ausstellenden Stelle (Praxis/Gesundheitsamt). Wenn möglich sollte dieser Zettel fest mittels Heftung und in räumlicher Nähe zu der Seite mit der dokumentierten COVID-19 Impfung eingefügt werden.

    Die Dokumentation kann jederzeit vorgenommen werden. Liegt der zu impfenden Person ein PCR-Nachweis vor, sollte dieser zum Impftermin mitgebracht werden. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sollten PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Nachweise im Impfausweis vermerken.

  • Ich bin über 80 Jahre alt und habe noch keine schriftliche Nachricht zu einem Impfangebot bekommen. Wohin kann ich mich wenden?

    Stand 07.06.2021

    Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) hat eine Sonderrufnummer für über 80-Jährige eingerichtet. Wenn Sie bislang noch kein Impfangebot bzw. noch keine Nachricht per Post erhalten haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0331 - 231 897 02.

    Stand 07.06.2021

    Die Kassenärztliche Vereinigung des Landes Brandenburg (KVBB) hat eine Sonderrufnummer für über 80-Jährige eingerichtet. Wenn Sie bislang noch kein Impfangebot bzw. noch keine Nachricht per Post erhalten haben, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0331 - 231 897 02.

  • Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

    Stand: 07.06.2021

    Folgende Dokumente bringen Sie bitte zu Ihrem vorher vereinbarten Impftermin mit:


    Termin Erstimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefüllte Formulare: Aufklärungsmerkblatt, Anamnese & Einwilligungserklärung (passend zu Ihrem Impfstoff)

    Stand: 07.06.2021

    Folgende Dokumente bringen Sie bitte zu Ihrem vorher vereinbarten Impftermin mit:


    Termin Erstimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefüllte Formulare: Aufklärungsmerkblatt, Anamnese & Einwilligungserklärung (passend zu Ihrem Impfstoff)

    Termin Zweitimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefülltes Formular: Vorbereitung Zweitimpfung (Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung)

    Die jeweils notwendigen Formulare können Sie hier herunterladen:

    Termin Zweitimpfung:

    • Terminbestätigung (wenn Impfung im Impfzentrum erfolgt)
    • Impfpass (soweit vorhanden)
    • Ausweisdokument
    • Krankenversichertenkarte (soweit vorhanden, es erfolgt keine Abrechnung mit der Krankenkasse)
    • Ausgefülltes Formular: Vorbereitung Zweitimpfung (Bericht über Impfreaktionen nach Erstimpfung)

    Die jeweils notwendigen Formulare können Sie hier herunterladen:

  • Warum sind die Bundesländer unterschiedlich weit in ihren Impfkampagnen?

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

    Stand: 07.04.2021

    Die Anzahl der Anspruchsberechtigten in den einzelnen Priorisierungsstufen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In einem Bundesland mit verhältnismäßig hohem Altersdurchschnitt wird das Impfen der über 80 Jährigen bspw. länger dauern als in einem Bundesland, in dem die diese Gruppe verhältnismäßig kleiner ist. Auch bestehen Unterschiede zwischen Flächenländern und engbesiedelten Stadtstaaten wie Berlin, die zu verschiedenen Fortschritten der Impfkampagnen führen. Aus diesem Grund kann in dem einen Bundesland früher die nächste Priorisierungsstufe geöffnet werden und in dem anderen Bundesland später.

    Es gilt grundsätzlich: Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt im Paragraph 1, dass die Länder beim Übergang von einer zur nächsten Prioritätsstufe schrittweise vorgehen können. Innerhalb der genannten Gruppen von Anspruchsberechtigten können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Es können also nicht nur ganze Priorisierungsstufen geöffnet werden, sondern auch nur bestimmte Personengruppen einer Priorisierungsstufe impfberechtigt sein.

  • Muss ich mich zwei Mal impfen lassen?

    Stand: 10.05.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 4-12 Wochen

    Der aktuell zugelassene Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird in nur einer Dosis verimpft. Bereits mit der ersten Impfung wird der zu erzielende Impfschutz erreicht und eine Zweitimpfung ist nicht erforderlich.

    Stand: 10.05.2021

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und AstraZeneca werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    • BioNTech-Impfstoff: 3-6 Wochen
    • Moderna-Impfstoff: 4-6 Wochen
    • AstraZeneca-Impfstoff: 4-12 Wochen

    Der aktuell zugelassene Impfstoff der Firma Johnson & Johnson wird in nur einer Dosis verimpft. Bereits mit der ersten Impfung wird der zu erzielende Impfschutz erreicht und eine Zweitimpfung ist nicht erforderlich.

  • Muss ich vor der Impfung einen COVID-19-Test machen lassen?

    Stand: 07.06.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

    Stand: 07.06.2021

    Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine akute Infektion auch nicht negativ beeinflusst.

  • Wer bezahlt die Impfung?

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

    Für die Bürgerinnen und Bürger wird die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

  • Kann für die Fahrt zum Impfzentrum eine Krankentransportverordnung zu Lasten der Krankenkasse ausgestellt werden?

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf

    Vertragsärzte können in begrenztem Umfang impfberechtigten und mobilitätsbeeinträchtigten Personen (GKV-Versicherte) eine Krankenfahrt zum nächsten erreichbaren Impfzentrum verordnen. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten kann nicht durch ein mobiles Impfteam oder durch anderweitige Maßnahmen sichergestellt werden und
    • es liegt eine Mobilitätsbeeinträchtigung vor.

    Zu den Patienten mit entsprechender Mobilitätsbeeinträchtigung gehören:

    • Schwerbehinderte, deren Schwerbehindertenausweis ein Merkzeichen „aG" für außergewöhnliche Gehbehinderung, „BI" für Blindheit oder „H" für Hilflosigkeit enthält,
    • Pflegebedürftige, deren Pflegebescheid Pflegegrad 4 oder 5 ausweist, sowie Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3, wenn bei ihnen eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt.

    Diese Patienten müssen die Verordnung einer Krankenfahrt zum Impfzentrum mit einem Taxi oder Mietwagen ihrer Krankenkasse nicht zur Genehmigung vorlegen. Die Genehmigung gilt als erteilt. Sollten Fahrten zum Impfzentrum mit einem Krankentransportwagen notwendig sein, so müssen die Patienten die Verordnung vor Fahrtantritt genehmigen lassen.

    Quelle KVBB, Stand 02.02.2021 https://www.kvbb.de/fileadmin/kvbb/dam/praxis/qualitaet/coronavirus/impfen/faqs-impfen.pdf


Impfen von Kindern und Jugendlichen

  • Wie lautet die Stiko-Empfehlung für Kinder?

    Stand: 17.08.2021

    Die STIKO empfiehlt eine COVID-19-Impfung seit dem 16. August für alle Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Zudem ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unverändert soll die Impfung nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfolgen. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird.

    Stand: 17.08.2021

    Die STIKO empfiehlt eine COVID-19-Impfung seit dem 16. August für alle Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Zudem ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unverändert soll die Impfung nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko erfolgen. Die STIKO spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird.

  • Wo können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden?

    Stand: 17.08.2021

    Da die Impfung von Kindern und Jugendlichen laut STIKO-Empfehlung auch weiterhin einen besonderen Aufklärungsbedarf zur Folge hat, findet eine Impfung hauptsächlich bei niedergelassenen Ärzten statt. Auch in einigen Brandenburger Impfzentren ist für diese Altersgruppe eine Impfung möglich, für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweils zuständigen Landkreise bzw. kreisfreien Städte, in deren Trägerschaft sich die Impfzentren befinden.
     

    Stand: 17.08.2021

    Da die Impfung von Kindern und Jugendlichen laut STIKO-Empfehlung auch weiterhin einen besonderen Aufklärungsbedarf zur Folge hat, findet eine Impfung hauptsächlich bei niedergelassenen Ärzten statt. Auch in einigen Brandenburger Impfzentren ist für diese Altersgruppe eine Impfung möglich, für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweils zuständigen Landkreise bzw. kreisfreien Städte, in deren Trägerschaft sich die Impfzentren befinden.
     

  • Warum werden Kinder und Jugendliche nicht in Impfzentren in Brandenburg geimpft?

    Stand: 17.08.2021

    Laut STIKO-Empfehlung ist trotz allgemeiner Impfempfehlung zuvor ein ärztliches Aufklärungsgespräch über Nutzen und Risiken einer Impfung notwendig. Aus diesem Grund werden Kinder und Jugendliche in Brandenburg vor allem bei niedergelassenen Ärzten geimpft. Allerdings ist auch in einigen Impfzentren für diese Altersgruppe eine Impfung möglich, für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweils zuständigen Landkreise bzw. kreisfreien Städte

    Stand: 17.08.2021

    Laut STIKO-Empfehlung ist trotz allgemeiner Impfempfehlung zuvor ein ärztliches Aufklärungsgespräch über Nutzen und Risiken einer Impfung notwendig. Aus diesem Grund werden Kinder und Jugendliche in Brandenburg vor allem bei niedergelassenen Ärzten geimpft. Allerdings ist auch in einigen Impfzentren für diese Altersgruppe eine Impfung möglich, für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweils zuständigen Landkreise bzw. kreisfreien Städte


Fragen zu Auffrischungs- bzw. Drittimpfungen

  • Wer soll eine Auffrischungsimpfung bekommen?

    Auffrischungsimpfungen sind für Personengruppen vorgesehen, bei denen es zu einer reduzierten oder schnell nachlassenden Immunantwort nach einer vollständigen COVID-19-Impfung kommen kann. Gemäß des erweiterten Beschlusses der Gesundheitsministerinnen- und Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 6. September 2021 sind dies:

    • Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen,
    • Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und
    • Bewohnerinnen und Bewohner von weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen (ambulant betreute Wohngruppen für ältere pflegebedürftige Menschen) sowie
    • immungeschwächte Personen,
    • Höchstbetagte (ab 80 Jahren) und Personen über 60 Jahren, bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt,
    • Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit,
    • Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in den oben genannten Einrichtungen auf eigenen Wunsch.

    Zudem wird allen Personen eine Auffrischungsimpfung angeboten, die eine komplette Impfserie mit Vektorimpfstoffen (zweimal Vaxzevria® von AstraZeneca oder einmal Janssen® von Johnson & Johnson) abgeschlossen beziehungsweise nach einer Genesung von COVID-19 eine einmalige Impfung mit einem Vektorimpfstoff erhalten haben. Auch hierbei haben die Daten gezeigt, dass ein heterologes Impfschema (sogenannte Kreuzimpfung) – erst Vektor-Impfstoff, anschließend mRNA-Impfstoff – zu einer deutlich höheren Antikörperbildung führt. In diesen Fällen sollte der Abschluss der ersten Impfserie ebenfalls mindestens sechs Monate zurückliegen.

    Eine Auffrischungsimpfung kann darüber hinaus in Erwägung gezogen werden bei denjenigen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (zum Beispiel medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams), sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

    Auffrischungsimpfungen sind für Personengruppen vorgesehen, bei denen es zu einer reduzierten oder schnell nachlassenden Immunantwort nach einer vollständigen COVID-19-Impfung kommen kann. Gemäß des erweiterten Beschlusses der Gesundheitsministerinnen- und Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 6. September 2021 sind dies:

    • Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen,
    • Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und
    • Bewohnerinnen und Bewohner von weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen (ambulant betreute Wohngruppen für ältere pflegebedürftige Menschen) sowie
    • immungeschwächte Personen,
    • Höchstbetagte (ab 80 Jahren) und Personen über 60 Jahren, bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt,
    • Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit,
    • Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in den oben genannten Einrichtungen auf eigenen Wunsch.

    Zudem wird allen Personen eine Auffrischungsimpfung angeboten, die eine komplette Impfserie mit Vektorimpfstoffen (zweimal Vaxzevria® von AstraZeneca oder einmal Janssen® von Johnson & Johnson) abgeschlossen beziehungsweise nach einer Genesung von COVID-19 eine einmalige Impfung mit einem Vektorimpfstoff erhalten haben. Auch hierbei haben die Daten gezeigt, dass ein heterologes Impfschema (sogenannte Kreuzimpfung) – erst Vektor-Impfstoff, anschließend mRNA-Impfstoff – zu einer deutlich höheren Antikörperbildung führt. In diesen Fällen sollte der Abschluss der ersten Impfserie ebenfalls mindestens sechs Monate zurückliegen.

    Eine Auffrischungsimpfung kann darüber hinaus in Erwägung gezogen werden bei denjenigen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (zum Beispiel medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams), sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

  • Wo sollen Auffrischungsimpfungen vorgenommen werden?

    Laut GMK-Beschluss sollen Auffrischungsimpfungen bei relevant immungeschwächten Patientinnen und Patienten, Höchstbetagten und Pflegebedürftigen „sowohl im Regelsystem der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte als auch mit (mobilen) Teams der Impfstellen erfolgen“.

    Auffrischungsimpfungen bei vollständig geimpften Bürgerinnen und Bürgern, die den ersten Impfschutz mit einem Vektor-Impfstoff erhalten haben, sollen nach dem GMK-Beschluss „in den Impfzentren der Länder oder durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie durch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte erfolgen“.

    Laut GMK-Beschluss sollen Auffrischungsimpfungen bei relevant immungeschwächten Patientinnen und Patienten, Höchstbetagten und Pflegebedürftigen „sowohl im Regelsystem der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte als auch mit (mobilen) Teams der Impfstellen erfolgen“.

    Auffrischungsimpfungen bei vollständig geimpften Bürgerinnen und Bürgern, die den ersten Impfschutz mit einem Vektor-Impfstoff erhalten haben, sollen nach dem GMK-Beschluss „in den Impfzentren der Länder oder durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie durch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte erfolgen“.

  • Wie wird eine Auffrischungsimpfung nachgewiesen?

    Die Auffrischungsimpfungen, die ab September angeboten werden sollen, stellen eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme dar. Ein bisher erreichter Status eines vollständigen Impfschutzes nach nationalen Regelungen gilt derzeit weiterhin fort. Die Gültigkeitsdauer von europäischen (EU)-Impfzertifikaten bleibt von dem Angebot einer Auffrischungsimpfung unberührt.

    Die Auffrischungsimpfungen, die ab September angeboten werden sollen, stellen eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme dar. Ein bisher erreichter Status eines vollständigen Impfschutzes nach nationalen Regelungen gilt derzeit weiterhin fort. Die Gültigkeitsdauer von europäischen (EU)-Impfzertifikaten bleibt von dem Angebot einer Auffrischungsimpfung unberührt.

  • Wird auch Krankenhauspersonal, Pflegekräften, pflegenden Angehörigen und Beschäftigten in Kitas eine Auffrischungsimpfung angeboten?

    Im Schwerpunkt bezieht sich die Auffrischungsimpfung zunächst auf Personengruppen, bei denen es Hinweise auf einen nachlassenden Immunschutz gibt, der durch eine Auffrischungsimpfung wieder deutlich erhöht werden kann. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass im Rahmen der Auffrischungsimpfungen auch das Personal von Pflegeeinrichtungen, pflegende Angehörige, Beschäftigte in Kitas oder Ähnliches mit einbezogen werden können, wo dies sinnvoll erscheint.

    Für noch nicht geimpfte Personen und diejenigen, die den ersten Impfschutz mit einem Vektor-Impfstoff (einmalige Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson oder zweimalige Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca) erhalten haben, kann ein niedrigschwelliges Auffrischungsangebote gemacht werden. Das gilt auch für von COVID-19 Genesene, die einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben.

    Im Schwerpunkt bezieht sich die Auffrischungsimpfung zunächst auf Personengruppen, bei denen es Hinweise auf einen nachlassenden Immunschutz gibt, der durch eine Auffrischungsimpfung wieder deutlich erhöht werden kann. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass im Rahmen der Auffrischungsimpfungen auch das Personal von Pflegeeinrichtungen, pflegende Angehörige, Beschäftigte in Kitas oder Ähnliches mit einbezogen werden können, wo dies sinnvoll erscheint.

    Für noch nicht geimpfte Personen und diejenigen, die den ersten Impfschutz mit einem Vektor-Impfstoff (einmalige Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson oder zweimalige Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca) erhalten haben, kann ein niedrigschwelliges Auffrischungsangebote gemacht werden. Das gilt auch für von COVID-19 Genesene, die einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben.

Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts und der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Umfangreiche Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Impfen (Impfempfehlung, Nebenwirkungen, Priorisierung, Durchführung, Verteilung, Sicherheit und Wirksamkeit u.v.m.) finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts und der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.