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Pflegende Angehörige und enge Kontaktpersonen sind in Brandenburg impfberechtigt

Stand: 31.03.2021

Terminbuchung ausschließlich online
                         
Pflegende Angehörige und enge Kontaktpersonen der Priorisierungsgruppe 2 können in Brandenburg geimpft werden. Das hat der Steuerungsausschuss des Impflogistik-Stabes in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg entschieden. Die betreffenden Personen müssen dazu ein entsprechendes Formular ausfüllen, das auf der Internetseite brandenburg-impft.de heruntergeladen werden kann. Wenige Rest-Termine für Impfungen können ab Freitag ausschließlich über die Online-Terminsuche gebucht werden. Aufgrund der weiterhin bestehenden Impfstoffengpässen können derzeit nicht an alle berechtigten Kontaktpersonen Termine vergeben werden. Auch Hausärzte können die impfberechtigten Personen nach Ostern impfen.
 
Innenminister Michael Stübgen: „Wir haben in Brandenburg wichtige Etappenziele erreicht: Mittlerweile alle über 80 Jahre alten Mitbürgerinnen und Mitbürger per Brief kontaktiert Allen vollstationären Pflegeeinrichtungen in Brandenburg konnte ein Impfangebot für die Erst- und Zweitimpfungen gemacht werden und sind so gut wie durchgeimpft. Nun haben wir entschieden, dass wir die Priorisierung der Pflegeangehörigen und Kontaktpersonen freigeben können. Das betrifft um die 300.000 Menschen. Alleine diese Zahl zeigt, dass wir nicht alle gleichzeitig impfen können. Aber wir fangen jetzt damit an. Und ich weiß wie wichtig diese Entscheidung für viele Menschen in Brandenburg ist und wie sehnlich sie erwartet wurde.“

Holger Rostek, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg: „Die Impfstoffkapazitäten im Land Brandenburg sind aktuell weiterhin stark begrenzt. Deshalb können derzeit nur wenige Resttermine angeboten werden. Auch bei den Hausärzten sind die Impfkapazitäten begrenzt. Ich bitte daher um noch etwas Geduld. In der zweiten Aprilhälfte erwarten wir deutlich mehr Lieferungen. Dann kann die Impfkampagne auch für diese Personengruppe weiter an Fahrt aufnehmen.“
 
Für die Impfzentren beziehungsweise Modellarztpraxen, sofern diese aufgesucht werden, sind folgende Gruppen ab sofort impfberechtigt:

  • pflegende Angehörige
  • die sonstigen beruflichen Gruppen der Priorität 2, die im Rahmen der letzten Impfverordnung neu hinzukamen (Personen, die in Auslandsvertretungen, für das Deutsche   Archäologische Institut, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur-und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • die in der Impfverordnung vorgesehenen zwei Kontaktpersonen von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen oder behinderten Personen sowie zwei Kontaktpersonen von Schwangeren,
  • Personen, die in Schwangerschaftsberatungsstellen die Anpassung von Diaphragmen durchführen.

Stand: 31.03.2021

Terminbuchung ausschließlich online
                         
Pflegende Angehörige und enge Kontaktpersonen der Priorisierungsgruppe 2 können in Brandenburg geimpft werden. Das hat der Steuerungsausschuss des Impflogistik-Stabes in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg entschieden. Die betreffenden Personen müssen dazu ein entsprechendes Formular ausfüllen, das auf der Internetseite brandenburg-impft.de heruntergeladen werden kann. Wenige Rest-Termine für Impfungen können ab Freitag ausschließlich über die Online-Terminsuche gebucht werden. Aufgrund der weiterhin bestehenden Impfstoffengpässen können derzeit nicht an alle berechtigten Kontaktpersonen Termine vergeben werden. Auch Hausärzte können die impfberechtigten Personen nach Ostern impfen.
 
Innenminister Michael Stübgen: „Wir haben in Brandenburg wichtige Etappenziele erreicht: Mittlerweile alle über 80 Jahre alten Mitbürgerinnen und Mitbürger per Brief kontaktiert Allen vollstationären Pflegeeinrichtungen in Brandenburg konnte ein Impfangebot für die Erst- und Zweitimpfungen gemacht werden und sind so gut wie durchgeimpft. Nun haben wir entschieden, dass wir die Priorisierung der Pflegeangehörigen und Kontaktpersonen freigeben können. Das betrifft um die 300.000 Menschen. Alleine diese Zahl zeigt, dass wir nicht alle gleichzeitig impfen können. Aber wir fangen jetzt damit an. Und ich weiß wie wichtig diese Entscheidung für viele Menschen in Brandenburg ist und wie sehnlich sie erwartet wurde.“

Holger Rostek, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg: „Die Impfstoffkapazitäten im Land Brandenburg sind aktuell weiterhin stark begrenzt. Deshalb können derzeit nur wenige Resttermine angeboten werden. Auch bei den Hausärzten sind die Impfkapazitäten begrenzt. Ich bitte daher um noch etwas Geduld. In der zweiten Aprilhälfte erwarten wir deutlich mehr Lieferungen. Dann kann die Impfkampagne auch für diese Personengruppe weiter an Fahrt aufnehmen.“
 
Für die Impfzentren beziehungsweise Modellarztpraxen, sofern diese aufgesucht werden, sind folgende Gruppen ab sofort impfberechtigt:

  • pflegende Angehörige
  • die sonstigen beruflichen Gruppen der Priorität 2, die im Rahmen der letzten Impfverordnung neu hinzukamen (Personen, die in Auslandsvertretungen, für das Deutsche   Archäologische Institut, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur-und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  • die in der Impfverordnung vorgesehenen zwei Kontaktpersonen von nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen oder behinderten Personen sowie zwei Kontaktpersonen von Schwangeren,
  • Personen, die in Schwangerschaftsberatungsstellen die Anpassung von Diaphragmen durchführen.
  • Wie erhalte ich einen Impftermin?

    Impftermine für alle nun zusätzlich freigegebenen Personengruppen können, wie für die anderen berechtigten Gruppen auch, online über https://www.impfterminservice.de gebucht werden. Auch Hausärzte impfen in ihren Praxen nach Ostern, dies aber nur in sehr begrenzten Umfang aufgrund des knappen Impfstoffressourcen. 

    Impftermine für alle nun zusätzlich freigegebenen Personengruppen können, wie für die anderen berechtigten Gruppen auch, online über https://www.impfterminservice.de gebucht werden. Auch Hausärzte impfen in ihren Praxen nach Ostern, dies aber nur in sehr begrenzten Umfang aufgrund des knappen Impfstoffressourcen. 

  • Welcher Impfstoff wird verimpft?

    Das entscheidet der behandelnde Arzt im Impfzentrum oder der Arztpraxis. Grundsätzlich stehen alle bisher zugelassenen Impfstoffe zur Verfügung. Dabei gelten immer die aktuell gültigen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission des Bundesgesundheitsministeriums. 

    Das entscheidet der behandelnde Arzt im Impfzentrum oder der Arztpraxis. Grundsätzlich stehen alle bisher zugelassenen Impfstoffe zur Verfügung. Dabei gelten immer die aktuell gültigen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission des Bundesgesundheitsministeriums. 

  • Welche Bescheinigungen benötigen pflegende Angehörige und Kontaktpersonen?

    Es gibt unterschiedliche Formulare für pflegende Angehörige, enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen und behinderten Personen sowie für Kontaktpersonen von Schwangeren. Diese sind auf der Internetseite brandenburg-impft.de unter dem Bereich Downloads hinterlegt.

    Pflegende Angehörige müssen zusätzlich zum ausgefüllten Formular zum Impftermin eine Kopie des Nachweises über den Pflegegrad des pflegebedürftigen Angehörigen (Bescheid der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit) sowie der Personalausweis mitbringen.
     
    Enge Kontaktpersonen müssen zum Impftermin zusätzlich zum ausgefüllten Formular eine Kopie des Nachweises über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person (Bescheid der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit) sowie, wenn die pflegebedürftige Person jünger als 70 Jahre ist, das ärztliches Zeugnis über eine Diagnose der pflegebedürftigen Person entsprechend der in der Prioritätsgruppe 2 (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 der Corona-Impfverordnung) aufgeführten Krankheitsbilder (erhältlich über den Hausarzt bzw. die Hausärztin) mitbringen.
     
    Für Kontaktpersonen von Schwangeren sind zusätzlich zum Impftermin zu diesem Formular ein Ausweisdokument (Personalausweis/Reisepass/oder ein anderer geeigneter Lichtbildausweis) der engen Kontaktperson und ein Nachweis über das Vorliegen einer Schwangerschaft der schwangeren Person (bspw. Ärztliches Zeugnis oder Mutterpass) mitzubringen.

    Es gibt unterschiedliche Formulare für pflegende Angehörige, enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen und behinderten Personen sowie für Kontaktpersonen von Schwangeren. Diese sind auf der Internetseite brandenburg-impft.de unter dem Bereich Downloads hinterlegt.

    Pflegende Angehörige müssen zusätzlich zum ausgefüllten Formular zum Impftermin eine Kopie des Nachweises über den Pflegegrad des pflegebedürftigen Angehörigen (Bescheid der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit) sowie der Personalausweis mitbringen.
     
    Enge Kontaktpersonen müssen zum Impftermin zusätzlich zum ausgefüllten Formular eine Kopie des Nachweises über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person (Bescheid der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit) sowie, wenn die pflegebedürftige Person jünger als 70 Jahre ist, das ärztliches Zeugnis über eine Diagnose der pflegebedürftigen Person entsprechend der in der Prioritätsgruppe 2 (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 der Corona-Impfverordnung) aufgeführten Krankheitsbilder (erhältlich über den Hausarzt bzw. die Hausärztin) mitbringen.
     
    Für Kontaktpersonen von Schwangeren sind zusätzlich zum Impftermin zu diesem Formular ein Ausweisdokument (Personalausweis/Reisepass/oder ein anderer geeigneter Lichtbildausweis) der engen Kontaktperson und ein Nachweis über das Vorliegen einer Schwangerschaft der schwangeren Person (bspw. Ärztliches Zeugnis oder Mutterpass) mitzubringen.

  • Wer ist noch impfberechtigt?

    Impfberechtigt sind darüber hinaus Personen über 70 Jahre, Personen mit einer Arbeitgeberbescheinigung und Personen mit einem ärztlichen Zeugnis.

    Impfberechtigt sind darüber hinaus Personen über 70 Jahre, Personen mit einer Arbeitgeberbescheinigung und Personen mit einem ärztlichen Zeugnis.

Impflogistik-Stab hat Arbeit aufgenommen

Stand: 22. März 2021

Im Land Brandenburg wurden seit dem 27. Dezember 2020 insgesamt 311.023 Impfungen durchgeführt. Das hat der Impflogistikstab des Landes Brandenburg heute in Potsdam mitgeteilt. Davon sind 225.473 Erst- und 85.550 Zweitimpfungen (Stand 21. März 2021).

Der Impflogistikstab unter Leitung des Innenministeriums hat heute offiziell seine Arbeit aufgenommen. Dazu werden innerhalb des Stabes die Bereiche Impflogistik und die Koordinierung der einzelnen Impfbereiche wie Impfzentren, Krankenhäuser, Kassenarztpraxen und Betriebsärztliche Strukturen stärker miteinander verzahnt. Ziel ist es, die Brandenburger Impfkampagne weiter zu beschleunigen.

Stand: 22. März 2021

Im Land Brandenburg wurden seit dem 27. Dezember 2020 insgesamt 311.023 Impfungen durchgeführt. Das hat der Impflogistikstab des Landes Brandenburg heute in Potsdam mitgeteilt. Davon sind 225.473 Erst- und 85.550 Zweitimpfungen (Stand 21. März 2021).

Der Impflogistikstab unter Leitung des Innenministeriums hat heute offiziell seine Arbeit aufgenommen. Dazu werden innerhalb des Stabes die Bereiche Impflogistik und die Koordinierung der einzelnen Impfbereiche wie Impfzentren, Krankenhäuser, Kassenarztpraxen und Betriebsärztliche Strukturen stärker miteinander verzahnt. Ziel ist es, die Brandenburger Impfkampagne weiter zu beschleunigen.

Stelle zur Klärung von Impfprioritäten in Einzelfällen eingerichtet

Stand: 18.02.2021

Im Gesundheitsministerium ist in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Brandenburg eine Stelle zur Klärung von Impfprioritäten in Einzelfällen eingerichtet. Grundlage ist die aktualisierte Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die am 8. Februar 2021 in Kraft getreten ist.

Danach gibt es nun die Möglichkeit für Einzelfallentscheidungen hinsichtlich der Einordnung höchstens in die zweite Prioritätsstufe. Personen mit einer Erkrankung oder Behinderung, welche nicht explizit in der Corona-Impfverordnung benannt wird, aber ebenfalls ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen, haben Anspruch auf ein ärztliches Zeugnis für die Impfberechtigung in der zweiten Stufe mit hoher Priorität oder in der dritten Stufe mit erhöhter Priorität.

Begründete Anträge auf eine Einzelfallentscheidung können per Post an das Gesundheitsministerium gesendet werden (Anschrift: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Abteilung Gesundheit, Postfach 60 11 63, 14411 Potsdam, Kennwort: Impfpriorität).

Wichtig: Alle Personengruppen, die aufgrund einer in der Corona-Impfverordnung explizit genannten Erkrankung oder Behinderung bereits zur zweiten Stufe mit hoher Priorität oder zur dritten Stufe mit erhöhter Priorität gehören, gehören nicht zu der Zielgruppe der neuen Stelle zur Klärung von Impfprioritäten in Einzelfällen.

Zielgruppe für die neue Stelle sind:

Personen, die weder im Paragraph 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis i noch Paragraph 4 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis h der neuen Corona-Impfverordnung explizit genannte Erkrankungen oder Behinderungen haben, aber bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ebenfalls ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, können ihren begründeten Antrag für eine Einzelallentscheidung per Post an das Gesundheitsministerium schicken. Grundlage sind Paragraph 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe j sowie Paragraph 4 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe i der Corona-Impfverordnung.

Wenn die Stelle zur Klärung von Impfprioritäten einem Antrag im Einzelfall zustimmt, wird die jeweilige Person von dieser Stelle ein ärztliches Zeugnis für die Impfberechtigung mit hoher oder erhöhter Priorität erhalten. Die Stelle wird für die Terminvergabe das Callcenter über diese Einzelfälle direkt informieren. Das Callcenter wird dann aktiv Kontakt mit diesen Personen aufnehmen und ihnen Impftermine anbieten.

Zielgruppe für die neue Stelle sind nicht:

In der neuen Corona-Impfverordnung sind im Paragraph 3 „Schutzimpfung mit hoher Priorität“ Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis i Personen genannt, die aufgrund konkret beschriebener Erkrankungen oder Behinderungen Anspruch auf die Schutzimpfung mit hoher Priorität haben. Dazu zählen Personen

  • mit Trisomie 21,
  • nach Organtransplantation,
  • mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
  • mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • mit chronischer Nierenerkrankung,
  • mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Bei diesen Personen ist ein ärztliches Zeugnis der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes ausreichend, um ihre Impfberechtigung nachzuweisen. Sie können einen Termin vereinbaren, sobald Personengruppen der zweiten Stufe mit hoher Priorität an der Reihe sind.

Im Paragraph 4 „Schutzimpfung mit erhöhter Priorität“ Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis h sind Personen genannt, die aufgrund konkret beschriebener Erkrankungen oder Behinderungen Anspruch auf die Schutzimpfung mit hoher Priorität haben. Dazu zählen Personen

  • mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt,
  • mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
  • mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
  • mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
  • mit Asthma bronchiale,
  • mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
  • mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%),
  • mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).

Bei diesen Personen ist ein ärztliches Zeugnis der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes ausreichend, um ihre Impfberechtigung nachzuweisen. Sie können einen Termin vereinbaren, sobald Personengruppen der dritten Stufe mit erhöhter Priorität an der Reihe sind.

Stand: 18.02.2021

Im Gesundheitsministerium ist in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Brandenburg eine Stelle zur Klärung von Impfprioritäten in Einzelfällen eingerichtet. Grundlage ist die aktualisierte Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die am 8. Februar 2021 in Kraft getreten ist.

Danach gibt es nun die Möglichkeit für Einzelfallentscheidungen hinsichtlich der Einordnung höchstens in die zweite Prioritätsstufe. Personen mit einer Erkrankung oder Behinderung, welche nicht explizit in der Corona-Impfverordnung benannt wird, aber ebenfalls ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen, haben Anspruch auf ein ärztliches Zeugnis für die Impfberechtigung in der zweiten Stufe mit hoher Priorität oder in der dritten Stufe mit erhöhter Priorität.

Begründete Anträge auf eine Einzelfallentscheidung können per Post an das Gesundheitsministerium gesendet werden (Anschrift: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Abteilung Gesundheit, Postfach 60 11 63, 14411 Potsdam, Kennwort: Impfpriorität).

Wichtig: Alle Personengruppen, die aufgrund einer in der Corona-Impfverordnung explizit genannten Erkrankung oder Behinderung bereits zur zweiten Stufe mit hoher Priorität oder zur dritten Stufe mit erhöhter Priorität gehören, gehören nicht zu der Zielgruppe der neuen Stelle zur Klärung von Impfprioritäten in Einzelfällen.

Zielgruppe für die neue Stelle sind:

Personen, die weder im Paragraph 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis i noch Paragraph 4 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis h der neuen Corona-Impfverordnung explizit genannte Erkrankungen oder Behinderungen haben, aber bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ebenfalls ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, können ihren begründeten Antrag für eine Einzelallentscheidung per Post an das Gesundheitsministerium schicken. Grundlage sind Paragraph 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe j sowie Paragraph 4 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe i der Corona-Impfverordnung.

Wenn die Stelle zur Klärung von Impfprioritäten einem Antrag im Einzelfall zustimmt, wird die jeweilige Person von dieser Stelle ein ärztliches Zeugnis für die Impfberechtigung mit hoher oder erhöhter Priorität erhalten. Die Stelle wird für die Terminvergabe das Callcenter über diese Einzelfälle direkt informieren. Das Callcenter wird dann aktiv Kontakt mit diesen Personen aufnehmen und ihnen Impftermine anbieten.

Zielgruppe für die neue Stelle sind nicht:

In der neuen Corona-Impfverordnung sind im Paragraph 3 „Schutzimpfung mit hoher Priorität“ Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis i Personen genannt, die aufgrund konkret beschriebener Erkrankungen oder Behinderungen Anspruch auf die Schutzimpfung mit hoher Priorität haben. Dazu zählen Personen

  • mit Trisomie 21,
  • nach Organtransplantation,
  • mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
  • mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
  • mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
  • mit chronischer Nierenerkrankung,
  • mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Bei diesen Personen ist ein ärztliches Zeugnis der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes ausreichend, um ihre Impfberechtigung nachzuweisen. Sie können einen Termin vereinbaren, sobald Personengruppen der zweiten Stufe mit hoher Priorität an der Reihe sind.

Im Paragraph 4 „Schutzimpfung mit erhöhter Priorität“ Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe a bis h sind Personen genannt, die aufgrund konkret beschriebener Erkrankungen oder Behinderungen Anspruch auf die Schutzimpfung mit hoher Priorität haben. Dazu zählen Personen

  • mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt,
  • mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
  • mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
  • mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
  • mit Asthma bronchiale,
  • mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
  • mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%),
  • mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30).

Bei diesen Personen ist ein ärztliches Zeugnis der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes ausreichend, um ihre Impfberechtigung nachzuweisen. Sie können einen Termin vereinbaren, sobald Personengruppen der dritten Stufe mit erhöhter Priorität an der Reihe sind.